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Vorfall im Zug:
Exhibitionistische Handlungen im Regionalexpress nach Schwerin

Ein Mann soll sich im RE 1 auf dem Weg nach Schwerin vor einem jungen Paar entblößt und sexuelle Handlungen an sich vorgenommen haben. Bundespolizisten stellten den 23-Jährigen später in

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  • Veröffentlicht September 16, 2026
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Symbolbild Regionalexpress Deutsche Bahn
Die Bun­de­spolizei ermit­telt nach einem Vor­fall in einem Regional­ex­press auf der Strecke von Ros­tock nach Schw­erin. Sym­bol­bild

 

 


In Kürze:

  • Ein 23-Jähriger soll sich im RE 1 zwis­chen Ros­tock und Schw­erin vor einem jun­gen Paar ent­blößt haben.
  • Nach Angaben der Bun­de­spolizei nahm er dabei sex­uelle Hand­lun­gen an sich vor.
  • Nach sein­er Flucht am Schw­er­iner Haupt­bahn­hof stell­ten Bun­de­spolizis­ten den Mann im Stadt­ge­bi­et.

 

Ein 23 Jahre alter Mann soll am frühen Mittwochmor­gen, 16. Sep­tem­ber, in einem Regional­ex­press von Ros­tock nach Schw­erin exhi­bi­tion­is­tis­che Hand­lun­gen vorgenom­men haben. Nach Angaben der Bun­de­spolizei war eine Frau betrof­fen, die gemein­sam mit ihrem Part­ner im RE 1 unter­wegs war.

Nach Darstel­lung der Polizei soll der Mann die Frau während der Fahrt zunächst durch Gesten zu sex­uellen Hand­lun­gen aufge­fordert haben. Anschließend soll er vor dem Sitz­platz des Paares an seinem Geschlecht­steil manip­uliert und auf den Boden ejakuliert haben.

Das Paar wandte sich daraufhin an eine Zug­be­glei­t­erin und bat um Hil­fe. Die Bun­de­spolizei wurde über den Vor­fall informiert.

Als der Regional­ex­press Schw­erin erre­ichte, ver­ließ der Tatverdächtige nach Polizeiangaben den Zug und ent­fer­nte sich zunächst. Ein­satzkräfte der Bun­de­spolizei sucht­en anschließend nach ihm.

Bundespolizei stellt Tatverdächtigen in Schwerin

Kurze Zeit später fan­den die Beamten den 23-Jähri­gen im Schw­er­iner Stadt­ge­bi­et. Er wurde in Gewahrsam genom­men. Nach Abschluss der polizeilichen Maß­nah­men durfte der Mann seine Reise fort­set­zen.

Die Bun­de­spolizei leit­ete ein Ermit­tlungsver­fahren wegen des Ver­dachts exhi­bi­tion­is­tis­ch­er Hand­lun­gen ein. Ob und wie sich der Tatverdächtige zu den Vor­wür­fen geäußert hat, geht aus der Mit­teilung nicht her­vor.

Auch zu den näheren Umstän­den des Vor­falls macht die Bun­de­spolizei bis­lang keine Angaben. Unklar bleibt unter anderem, wie viele Reisende sich zum Zeit­punkt des Geschehens im betrof­fe­nen Zug­bere­ich befan­den.