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Betrugsversuche:
Falsche Polizisten rufen ältere Menschen in Schwerin an

In Schwerin sind mindestens acht Anrufe falscher Polizisten bekannt geworden. Die Betrüger fragen ältere Menschen gezielt nach Schmuck und anderen Wertsachen.

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  • Veröffentlicht September 25, 2026
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falsche Polizisten Schwerin
Die Polizei warnt vor Betrügern, die sich am Tele­fon als Polizeibeamte aus­geben und nach Wert­sachen fra­gen.
Foto: Vitaly Gariev auf Unsplash

 


In Kürze:

  • In Schw­erin sind min­destens acht Anrufe von falschen Polizis­ten bekan­nt gewor­den.
  • Die Täter sollen ältere Men­schen gezielt nach Schmuck und anderen Wert­sachen gefragt haben.
  • Die Polizei rät, keine Infor­ma­tio­nen preiszugeben, aufzule­gen und anschließend selb­st die Polizei zu kon­tak­tieren.

In Schw­erin ver­suchen Betrüger derzeit offen­bar ver­stärkt, ältere Men­schen mit der Masche „falsche Polizis­ten“ auszufra­gen. Nach Angaben der Polizei gegenüber dem NDR sind bere­its acht entsprechende Anrufe bekan­nt gewor­den. Die Täter gaben sich dem­nach als Krim­i­nalpolizis­ten aus.

Am Tele­fon sollen die Anrufer gezielt nach Wert­sachen und Schmuck gefragt haben. Eine Polizeis­precherin stellte gegenüber dem NDR klar, dass echte Polizeibeamte solche Fra­gen nicht stellen, ins­beson­dere nicht am Tele­fon.

Wer einen verdächti­gen Anruf erhält, sollte deshalb keine Angaben zu Geld, Schmuck oder anderen Wert­ge­gen­stän­den machen. Die Polizei rät Betrof­fe­nen, das Gespräch zu been­den und anschließend selb­st Kon­takt mit der Polizei aufzunehmen.

Wichtig ist dabei, nicht eine vom Anrufer genan­nte Tele­fon­num­mer zu ver­wen­den. Im Zweifel kön­nen Betrof­fene selb­st die 110 wählen.

Falsche Polizisten setzen auf Vertrauen

Die Betrugs­masche ist nicht neu. Die Täter nutzen gezielt die Autorität, die viele Men­schen mit der Polizei verbinden, und bauen häu­fig eine erfun­dene Gefahren­si­t­u­a­tion auf.

Das Bun­deskrim­i­nalamt warnt vor ver­schiede­nen Vari­anten. Täter behaupten beispiel­sweise, nach der Fes­t­nahme ein­er Ein­brecherbande seien Hin­weise gefun­den wor­den, dass auch das Ver­mö­gen der angerufe­nen Per­son in Gefahr sei. Anschließend sollen Bargeld oder Wert­sachen ver­meintlich „in Sicher­heit“ gebracht wer­den.

Keine Angaben zu Wertsachen machen

Die Polizei fordert niemals tele­fonisch dazu auf, Geld oder Schmuck zur Sicherung an Beamte oder andere Per­so­n­en zu übergeben. Auch Fra­gen nach Ver­mö­gensver­hält­nis­sen soll­ten bei einem uner­warteten Anruf mis­strauisch machen.

Ange­hörige kön­nen ältere Fam­i­lien­mit­glieder auf die Betrugs­masche aufmerk­sam machen und mit ihnen besprechen, wie sie bei verdächti­gen Anrufen reagieren.

Für die aktuell bekan­nt gewor­de­nen Fälle in Schw­erin liegt bis­lang keine öffentlich zugängliche Pressemit­teilung der Polizei­in­spek­tion Schw­erin vor. Die Zahl von acht Anrufen und die Angaben zum Vorge­hen der Täter beruhen auf Infor­ma­tio­nen der Polizei gegenüber dem NDR.