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Stadt für alle Lebensphasen:
Familienfreundlichkeit als Markenbotschaft

Mit dem neuen Auftritt der Stadt wurden Werte und Aussagen festgeschrieben, die im Marketing nach innen und außen punkten sollen.

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  • Veröffentlicht Juli 29, 2025
Die knapp 100 Spielplätze bieten aus­re­ichend Möglichkeit­en für Kinder zum Toben. | Foto: max­press

 

Eine fam­i­lien­fre­undliche Stadt zeich­net sich dadurch aus, dass sie Lebens­be­din­gun­gen schafft, die das Wohl von Fam­i­lien – ins­beson­dere mit Kindern – aktiv fördern. Deshalb wurde die „Fam­i­lien­fre­undlichkeit“ im neuen Marke­nauftritt auch deut­lich her­aus­gestellt. Darin ist nun ver­ankert: „Gebor­gen und zu Hause fühlen – in Schw­erin geht das ganz leicht. Die Leben­shaupt­stadt verbindet städtis­ches Flair mit ländlichem Charme. Zwis­chen prachtvollen Gassen, entspan­nten Cafés und glitzern­den Seen find­en Men­schen einen Platz fürs Leben, der Ruhe und Per­spek­tiv­en schenkt. Die Stadt bietet Raum für alle Leben­sphasen. Bezahlbares Wohnen, gesicherte Betreu­ung, gute Schulen und vielfältige Freizei­tange­bote machen den All­t­ag lebenswert­er. Und weil alles so nah beieinan­der liegt, bleibt mehr Zeit für die wichti­gen und angenehmen Dinge des Lebens.
Ob man in Schw­erin aufwächst, hier­her zurück­kehrt oder neu in der Nach­barschaft ist – man ken­nt sich oder lernt sich schnell ken­nen. Denn in der Leben­shaupt­stadt wohnt und arbeit­et man nicht nur, hier gehört man dazu.“ Das sind klare Worte, die kün­ftig in den Marken­wert ein­zahlen sollen.

Schw­erin punk­tet mit vie­len öffentlichen Spielplätzen

Die Schw­er­iner Bürg­er stellen tat­säch­lich die Fam­i­lien­fre­undlichkeit als beson­deren Wert ihrer Stadt her­aus, wenn sie dazu gefragt wer­den. Gegenüber der Redak­tion kamen aber neben vie­len pos­i­tiv­en Aus­sagen auch Kri­tiken auf: „Zu wenig Ange­bote für Jugendliche“, ins­beson­dere in Stadt­teilen, in denen die soziale Not durch Arbeit­slosigkeit hoch ist. Auch das „küh­le Miteinan­der“ wird erwäh­nt. „Mehr Her­zlichkeit“ in der Nach­barschaft und „in der poli­tis­chen Diskus­sion“ wün­schen sich beispiel­sweise Bewohn­er in Lankow und im Mueßer Holz. Mit knapp 100 öffentlichen Spielplätzen sei Schw­erin gut aufgestellt. Die Sanierung einiger Spielplätze in Stadt­teilen wie Werder­vorstadt, West­stadt oder Neu Zip­pen­dorf wird hon­ori­ert und auch der Zus­tand der Anla­gen im All­ge­meinen pos­i­tiv bew­ertet.

Auch die über­aus gute Verkehrsan­bindung mit Bus und Straßen­bahn wird als sehr pos­i­tiv emp­fun­den, gle­ichzeit­ig wer­den aber zu hohe Fahrpreise für Fam­i­lien moniert. Als unglück­lich empfind­en Fam­i­lien­ange­hörige die unsicheren Rad­wege auf der Fahrt zur Schule oder ins Büro. Die Lösung, „Rad­wege auf die Straßen zu malen“ sei keine sichere. Nicht zulet­zt ste­ht auch der „bezahlbare Wohn­raum“ auf dem Wun­schzettel der Schw­er­iner, gle­ichzeit­ig wird allerd­ings auch die Forderung nach Wohneigen­tum aufgemacht, damit sich junge Fam­i­lien in Schw­erin statt im Umland nieder­lassen. Es ist also noch einiges zu tun, um den Wert „Fam­i­lien­fre­undlichkeit“ zu steigern.