Festtag für vierbeinige Freunde: Schwerin bekommt Hundewiese

Bild: Anita Kröger
Bild: Anita Gröger

(stm) Seit Montag abend steht es fest: Schwerin startet ein Pilotprojekt für eine Hundewiese. In der Stadtverttretersitzung sprach sich eine deutliche Mehrheit für dieses Pilotprojekt aus.

In dem Antrag heißt es, dass die Landeshauptstadt „im Schweriner Innenstadtbereich eine Hundewiese als Pilotprojekt“ einrichten werde.

Zielstellung sei es, die Möglichkeiten der artgerechten Tierhaltung im weitestgehend mit Leinenpflicht belegten Innenstadtgebiet der Landeshauptstadt zu verbessern. Als ein möglicher Ort soll die Freifläche Ecke Speicherstraße/Lagerstraße betrachtet werden. Die Ersteinrichtung sowie Bewirtschaftung während der Dauer des Pilotvorhabens sollen durch die Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungsgesellschaft (SDS) erfolgen. Nach angelaufener Testzeit soll die Bewirtschaftung dann nach einer Ausschreibung an einen Verein oder anderen Organisationen übertragen werden.

In dem beschlossenem Antrag der von der CDU, den Unabhängigen Bürgern und der [ASK] Stadtvertreterin Anita Gröger heißt es:

„Weite Teile der Innenstadt sind für Hunde mit Leinenpflicht belegt. Hunde benötigen jedoch Auslauf, so dass für die Halter permanent ein Interessenkonflikt zwischen artgerechter Tierhaltung und Einhaltung ordnungsrechtlicher Vorgaben besteht. Dem könnte mit einer eingezäunten Auslauffläche für die Tiere Abhilfe geschaffen werden.
Die Freifläche Speicherstraße/Lagerstraße ist nach Informationen der antragstellenden Fraktionen im Eigentum der WGS und schon deshalb gut geeignet, weil sie bereits eingezäunt ist.

Zu errichten wäre eine Schleuse, bestehend aus zwei hintereinander geschalteten Türen. Es bedarf ferner der Bereitstellung eines ausreichend großen Behältnisses für Hundekotbeutel. Optional wären Sitzmöglichkeiten, Hunderampen, Slalomstangen, Steine, Baumstümpfe oder ähnliche Gestaltungen möglich.“

Ende des Jahres wird Erfolg der Hundewiese evaluiert

Im Dezember dieses Jahres soll der Stadtvertretung dann ein Zwischenbericht vorgelegt werden, wie gut oder weniger gut die Hundewiese angenommen wurde. Dann soll darüber entscheiden werden, ob weitere Freiflächen der Stadt für ähnliche Projekte zur Verfügung gestellt werden.

Bild: Anita Kröger
Bild: Anita Gröger

Möglich wurde dieses Pilotvorhaben auch durch viele kleine Initiativen wie beispielsweise „pro Hund“, koordiniert von der „Lokalen Agenda21“ oder der Hundewieseninitiative von Robin Hanusa.

Hanusa ließ in Anbetracht der Entscheidung seiner Freude freien Lauf und teilte mit: „Egal, von wo der Antrag letztendlich kam. Endlich hat Schwerin eine Hundewiese. Ich freue mich sehr.“

 

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