Feuerwehr rückte zu Mehrfamilienhaus in Plate aus

Einen Einsatz der Feuerwehr erlebten die Bewohnerinnen und Bewohner eines Mehrfamilienwohnhauses in Plate am vergangene Samstag bereits zur besten Frühstückszeit. Bei der Suche nach dem Ursprung des Brandes geriet der Aufzug ins Visier der Einsatzkräfte. Nun läuft ein Verfahren wegen versuchter schwerer Brandstiftung.

Feuerwehreinsatz in Plate bei Schwerin | Foto: privat

Wenn sich die großen Tore einer Feuerwehrstation öffnen, und die leuchtend roten Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn ausrücken, kann einem schon manchmal kurz der Atem stocken. Schnell kommen vielen Menschen dann Bilder von brennenden Häusern und gefährliche Einsätzen. Glücklicherweise aber gibt es auch weniger gefährliche Einsätze, zu denen die Kameradinnen und Kameraden der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren regelmäßig ausrücken müssen. So auch am vergangenen Samstag.

 

Kabelbrand im Aufzugsbereich

Bereits gegen 9:00 Uhr am Morgen schrillten da nämlich die Alarmglocken, und ein Einsatz in Plate stand an. Gemeldet worden war dort Brandgeruch in einem Mehrfamilienhaus in der Straße „Am Sportplatz“. Vor Ort eingetroffen, begannen die Einsatzkräfte auch umgehend mit der Ursachenforschung. Dabei stellte sich schon bald, dass es ein Feuer an den Elektroleitungen eines Aufzugs gegeben hatte. Schnell war die Situation unter Kontrolle. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses müssen vorerst aber das Treppenhaus nutzen. Denn die Feuerwehr stellte infolge des Brandes eine grundsätzliche Gefährdung im Falle der Nutzung des Aufzugs fest, und sperrte diesen.

 

Haus weiter bewohnbar – Hinweise erbeten

Da eine Brandstiftung nicht auszuschließen ist, leitete die eingesetzte Polizei ein Strafverfahren wegen versuchter schwerer Brandstiftung gegen Unbekannt ein. Die Polizei bittet nun um weitere Hinweise zu diesem Brand. Entsprechende Informationen sind beim Polizeirevier Sternberg telefonisch unter (03847-) 43270 , über die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle möglich.

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