Finnische Botschafterin zu Gast in der IHK zu Schwerin

Die Botschafterin des Ostseeanrainerstaates Finnland, Anne Sipiläinen, war am 01.09.2021 zum zweiten Mal zu Wirtschaftsgesprächen in der IHK zu Schwerin zu Gast. Empfangen wurde sie von Matthias Belke, Präsident der IHK zu Schwerin, sowie Siegbert Eisenach, Hauptgeschäftsführer der Kammer.

(v. r. n. l.) Präsident Matthias Belke, Botschafterin Anne Sipiläinen und Hauptgeschäftsführer Siegbert Eisenach vor der IHK zu Schwerin, Quelle: IHK zu Schwerin

Kooperationen sollen Finnland wieder zum Importland Nummer 1 werden lassen

Ein Hauptthema des Gespräches war der deutliche Rückgang der Außenhandelsbilanz zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Finnland, der zum Teil durch den grundsätzlichen Rückgang der Export- und Importzahlen aufgrund der Covid-Pandemie begründet ist. Die Einfuhr- und Ausfuhrzahlen haben sich nahezu halbiert, vor allem bei den Warengruppen Papier und Pappe, Maschinen, elektronische Ausrüstungen sowie Holz und Holzwaren. Nachdem Finnland im Jahr 2018 das Importland Nr. 1 für die Wirtschaft im Land war, lag es im Jahr 2020 auf Platz 4. Hierzu besprachen Sipiläinen und Belke mögliche Kooperationsanreize sowie Netzwerkformate, um wieder in einen verstärkten wirtschaftlichen Austausch zu kommen.

 

Aufschwung der Wirtschaftsbeziehungen durch Erneuerbare Energien

„Für Finnland ist Deutschland wichtigster Handelspartner geblieben und die Nachfrage nach deutschen Waren steigt. Nicht nur durch die mittelbare Nachbarschaft, sondern vor allem durch die gute Verbindung über die Ostsee – Rostock hat einen der größten Fährhäfen des Ostseeraums – haben Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern gute Chancen“, sagte Matthias Belke, Präsident der IHK zu Schwerin. „Unsere Lage im Ostseeraum müssen wir nutzen. Die Potenziale zum Ausbau von Wirtschaftsbeziehungen sind vielfältig. Sie liegen aus unserer Sicht unter anderem in den Bereichen Erneuerbare Energien, Digitalisierung sowie Forschung und Entwicklung“, fasst Belke das Wirtschaftsgespräch zusammen.

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