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Podcast „Man müsste mal…”:
Was hinter Schwerins Flippermuseum steckt

Mehr als 100 Flipper, Arcade- und Videospielautomaten stehen im Flippermuseum Schwerin. Eine neue Podcast-Folge erzählt, wie aus einem Hobby ein Museum wurde.

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  • Veröffentlicht August 31, 2026
Im Flip­per­mu­se­um Schw­erin dreht sich alles um die Lei­den­schaft für his­torische Spielau­to­mat­en – Besuch­er dür­fen die restau­ri­erten Geräte nicht nur anschauen, son­dern auch selb­st aus­pro­bieren. Foto: Katrin Wen­del Fotografie

 


In Kürze:

  • Der Pod­cast „Man müsste mal“ wid­met seine neue Folge dem Flip­per­mu­se­um Schw­erin.
  • Im Muse­um ste­hen mehr als 100 spiel­bare Flipper‑, Arcade- und Videospielau­to­mat­en.
  • Arne Hennes berichtet über die Entste­hung des Muse­ums, Restau­rierun­gen und das ehre­namtliche Engage­ment dahin­ter.

 

Wann haben Sie zulet­zt einen Flip­per gespielt? Was für viele mit Erin­nerun­gen an Jugend­clubs, Gast­stät­ten oder Camp­ing­plätze ver­bun­den ist, hat in Schw­erin einen fes­ten Platz: Das Flip­per­mu­se­um Schw­erin in der Friesen­straße 29 wid­met sich der Geschichte der Auto­mat­en. Nun ste­ht das Muse­um im Mit­telpunkt ein­er neuen Folge des Schw­er­iner Pod­casts „Man müsste mal“.

Die Pod­cast-Mach­er Andreas Lußky und Claus Oellerk­ing haben dafür mit Arne Hennes gesprochen, der sich im Muse­um engagiert. Mehr als 100 spiel­bare Flipper‑, Arcade- und Videospielau­to­mat­en gehören nach Angaben der Betreiber inzwis­chen zum Bestand. Anders als in vie­len klas­sis­chen Museen ist das Aus­pro­bieren aus­drück­lich Teil des Konzepts.

In der Pod­cast-Folge berichtet Hennes unter anderem von seinen ersten Erfahrun­gen mit Flip­per­auto­mat­en und davon, wie aus der gemein­samen Begeis­terung mehrerer Enthu­si­as­ten schließlich das Muse­um ent­stand. Dabei geht es auch um die Arbeit, die hin­ter dem Erhalt der teil­weise alten Tech­nik steckt.

Das Flip­per­mu­se­um ver­ste­ht sich damit nicht nur als Freizei­tange­bot. Die Samm­lung doku­men­tiert zugle­ich ein Stück All­t­ags- und Unter­hal­tungskul­tur, das über Jahrzehnte in Gast­stät­ten, Spiel­hallen, Jugend­clubs oder Freizeit­ein­rich­tun­gen präsent war. Damit die Geräte weit­er­hin funk­tion­ieren, müssen sie gepflegt und teil­weise aufwendig restau­ri­ert wer­den.

Flippermuseum Schwerin setzt auf spielbare Geschichte

Zum Bestand gehören neben Flip­per­auto­mat­en auch Arcade- und Videospiele sowie Juke­box­en. Die Räume sind teil­weise the­ma­tisch gestal­tet. Hennes beze­ich­net sie im Gespräch als „Traumwel­ten“.

Ein wesentlich­er Unter­schied zu klas­sis­chen tech­nis­chen Samm­lun­gen liegt im Umgang mit den Exponat­en. Besuch­er sollen die Auto­mat­en nicht nur betra­cht­en, son­dern selb­st spie­len kön­nen. Dadurch lässt sich auch nachvol­lziehen, wie sich Spiel­tech­nik, Gestal­tung und Unter­hal­tung im Laufe der Jahrzehnte verän­dert haben.

Die Beschäf­ti­gung mit den Geräten ist dabei zeitaufwendig. Alte Auto­mat­en müssen gewartet, repari­ert und restau­ri­ert wer­den. Das Muse­um lebt deshalb wesentlich vom Engage­ment der Men­schen, die sich in ihrer Freizeit um Samm­lung, Tech­nik und Betrieb küm­mern.

Podcast erzählt vom Ehrenamt

Genau dieser Aspekt ste­ht auch im Mit­telpunkt der neuen Aus­gabe von „Man müsste mal“. Der Pod­cast beschäftigt sich regelmäßig mit Men­schen und Pro­jek­ten, die sich gesellschaftlich oder ehre­namtlich engagieren. Hin­ter dem For­mat ste­hen Andreas Lußky und Claus Oellerk­ing.

Für die Folge über das Flip­per­mu­se­um war ursprünglich auch ein Gespräch mit Tobias Struck vorge­se­hen, der sich eben­falls dort engagiert. Er kon­nte an der Auf­nahme jedoch nicht teil­nehmen. Im Gespräch mit Hennes geht es dafür aus­führlich um die Entste­hung des Muse­ums, alte und neue Flip­pertech­nik sowie die Moti­va­tion hin­ter dem ehre­namtlichen Ein­satz.

 


Zum Pod­cast

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Weit­ere Infor­ma­tio­nen


 

Mehr als 100 Automaten in Schwerin

Das Flip­per­mu­se­um befind­et sich in der Friesen­straße 29 in Schw­erin. Nach Angaben des Muse­ums ist es sam­stags und son­ntags jew­eils von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Weit­ere Besuche sind nach Vere­in­barung möglich.

Neben den restau­ri­erten Flip­pern und Spielau­to­mat­en gehört auch ein Café zum Ange­bot. Die neue Pod­cast-Folge gibt einen Ein­blick in die Geschichte der Samm­lung und die Arbeit der Men­schen, die dafür sor­gen, dass die Auto­mat­en nicht nur erhal­ten bleiben, son­dern weit­er­hin gespielt wer­den kön­nen.