Podcast „Man müsste mal…”:
Was hinter Schwerins Flippermuseum steckt
Mehr als 100 Flipper, Arcade- und Videospielautomaten stehen im Flippermuseum Schwerin. Eine neue Podcast-Folge erzählt, wie aus einem Hobby ein Museum wurde.

In Kürze:
- Der Podcast „Man müsste mal“ widmet seine neue Folge dem Flippermuseum Schwerin.
- Im Museum stehen mehr als 100 spielbare Flipper‑, Arcade- und Videospielautomaten.
- Arne Hennes berichtet über die Entstehung des Museums, Restaurierungen und das ehrenamtliche Engagement dahinter.
Wann haben Sie zuletzt einen Flipper gespielt? Was für viele mit Erinnerungen an Jugendclubs, Gaststätten oder Campingplätze verbunden ist, hat in Schwerin einen festen Platz: Das Flippermuseum Schwerin in der Friesenstraße 29 widmet sich der Geschichte der Automaten. Nun steht das Museum im Mittelpunkt einer neuen Folge des Schweriner Podcasts „Man müsste mal“.
Die Podcast-Macher Andreas Lußky und Claus Oellerking haben dafür mit Arne Hennes gesprochen, der sich im Museum engagiert. Mehr als 100 spielbare Flipper‑, Arcade- und Videospielautomaten gehören nach Angaben der Betreiber inzwischen zum Bestand. Anders als in vielen klassischen Museen ist das Ausprobieren ausdrücklich Teil des Konzepts.
In der Podcast-Folge berichtet Hennes unter anderem von seinen ersten Erfahrungen mit Flipperautomaten und davon, wie aus der gemeinsamen Begeisterung mehrerer Enthusiasten schließlich das Museum entstand. Dabei geht es auch um die Arbeit, die hinter dem Erhalt der teilweise alten Technik steckt.
Das Flippermuseum versteht sich damit nicht nur als Freizeitangebot. Die Sammlung dokumentiert zugleich ein Stück Alltags- und Unterhaltungskultur, das über Jahrzehnte in Gaststätten, Spielhallen, Jugendclubs oder Freizeiteinrichtungen präsent war. Damit die Geräte weiterhin funktionieren, müssen sie gepflegt und teilweise aufwendig restauriert werden.
Flippermuseum Schwerin setzt auf spielbare Geschichte
Zum Bestand gehören neben Flipperautomaten auch Arcade- und Videospiele sowie Jukeboxen. Die Räume sind teilweise thematisch gestaltet. Hennes bezeichnet sie im Gespräch als „Traumwelten“.
Ein wesentlicher Unterschied zu klassischen technischen Sammlungen liegt im Umgang mit den Exponaten. Besucher sollen die Automaten nicht nur betrachten, sondern selbst spielen können. Dadurch lässt sich auch nachvollziehen, wie sich Spieltechnik, Gestaltung und Unterhaltung im Laufe der Jahrzehnte verändert haben.
Die Beschäftigung mit den Geräten ist dabei zeitaufwendig. Alte Automaten müssen gewartet, repariert und restauriert werden. Das Museum lebt deshalb wesentlich vom Engagement der Menschen, die sich in ihrer Freizeit um Sammlung, Technik und Betrieb kümmern.
Podcast erzählt vom Ehrenamt
Genau dieser Aspekt steht auch im Mittelpunkt der neuen Ausgabe von „Man müsste mal“. Der Podcast beschäftigt sich regelmäßig mit Menschen und Projekten, die sich gesellschaftlich oder ehrenamtlich engagieren. Hinter dem Format stehen Andreas Lußky und Claus Oellerking.
Für die Folge über das Flippermuseum war ursprünglich auch ein Gespräch mit Tobias Struck vorgesehen, der sich ebenfalls dort engagiert. Er konnte an der Aufnahme jedoch nicht teilnehmen. Im Gespräch mit Hennes geht es dafür ausführlich um die Entstehung des Museums, alte und neue Flippertechnik sowie die Motivation hinter dem ehrenamtlichen Einsatz.
Zum Podcast
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Mehr als 100 Automaten in Schwerin
Das Flippermuseum befindet sich in der Friesenstraße 29 in Schwerin. Nach Angaben des Museums ist es samstags und sonntags jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Besuche sind nach Vereinbarung möglich.
Neben den restaurierten Flippern und Spielautomaten gehört auch ein Café zum Angebot. Die neue Podcast-Folge gibt einen Einblick in die Geschichte der Sammlung und die Arbeit der Menschen, die dafür sorgen, dass die Automaten nicht nur erhalten bleiben, sondern weiterhin gespielt werden können.




