Erste Stützen gesetzt:
Fortschritte beim Bau des Radsportzentrums in Schwerin
Das Radsportzentrum nimmt Gestalt an. Die Bauarbeiten schreiten voran, die Fertigstellung ist für 2026 geplant. Die Investition beträgt 25 Millionen Euro.

Die Bauarbeiten am neuen Radsportzentrum Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin verlaufen planmäßig. In dieser Woche wurden die ersten Stützen für die Trainingsstätte am Lambrechtsgrund geliefert. Seit Mittwoch werden diese mit einem Kran aufgerichtet und in den Fundamenten verankert.
Das Bauwerk wird auf 80 Stelzen ruhen und eine Länge von 118 Metern sowie eine Breite von 68 Metern aufweisen. Im Inneren der Radrennbahn ist eine Mehrzweckfläche vorgesehen, die für verschiedene Sportarten wie Handball, Volleyball oder Badminton genutzt werden kann. Während der Schulzeit steht das Innenfeld dem Sportgymnasium für den Schulsport zur Verfügung.
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Die Fertigstellung der Anlage ist für das Frühjahr 2026 geplant. Sie ist primär als Trainingsstätte konzipiert, ermöglicht jedoch auch Wettkämpfe mit bis zu 199 Personen. Die Gesamtinvestition beträgt 25 Millionen Euro und wird durch das Land Mecklenburg-Vorpommern (16,5 Millionen Euro), den Bund (4 Millionen Euro) und die Landeshauptstadt Schwerin (4,5 Millionen Euro) finanziert.
Oberbürgermeister Rico Badenschier betont die Bedeutung der neuen Sportstätte für den Leistungssport: „Schwerin ist ein Standort mit Tradition im Radsport. Zahlreiche erfolgreiche Athletinnen und Athleten haben hier ihre Laufbahn begonnen. Mit dem neuen Radsportzentrum wird der Bundesstützpunkt und das Sportgymnasium als Ausbildungsstätte weiter gestärkt.”



