Französischer Fußball: Diese Fakten sollten Sie kennen

Die Begeisterung französischer Fußballfans ist auch Tage nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft noch deutlich spürbar. Fußball ist heute die populärste Sportart in Frankreich. Das war jedoch nicht immer so. In unserem Nachbarland besaß der Ballsport bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts nur eine untergeordnete Bedeutung und stand in der Beliebtheit hinter Sportarten wie Boule, Rugby und dem Radsport zurück. Der professionelle Fußballbetrieb entwickelte sich in Frankreich zunächst zögernd. Erst seit der Jahrtausendwende zählen französische Mannschaften zu den fünf stärksten Ligen Europas. Auf den Sieg der Nationalmannschaft wetteten in Frankreich zahlreiche Sportfans. Als Anbieter für Sportwetten und Casinospiele verfügt dieser Dienstleister über ein umfangreiches Angebot an Sportwetten und Livewetten. In der Tipico Übersicht werden unterschiedliche Wetten zu aktuellen Sportereignissen in den Bereichen Fußball, Basketball, Tennis, Volleyball und anderen beliebten Sportarten angeboten. Heutzutage ist der Spitzenfußball in Frankreich sehr viel globalisierter als früher.

 

Eine der besten Nationalmannschaften weltweit

 

In der Spielsaison 2010/11 erreichte Frankreich hinter England, Spanien, Deutschland und Italien in der UEFA-Fünfjahreswertung den fünften Platz. Für die Champions League in den folgenden Jahren konnten sich bereits einige französische Fußballclubs qualifizieren. Dabei wurde der älteste französische Fußballverein schon im Jahre 1872 gegründet. Allerdings betrieb der Le Havre Athlétic Club bis zum Jahr 1892 ausschließlich die Rugbyversion des Ballsports. In Frankreich entwickelte sich der heute übliche Assoziationsfußball erst nach 1900 auf breiter Basis. Das Fußballgeschehen blieb hingegen hauptsächlich auf die Hauptstadt Paris sowie auf die Städte Lille, Tourcoing und Roubaix im Norden Frankreichs und auf die Clubs Le Havre und Rouen in der Normandie beschränkt. Durch gute spielerische Leistungen taten sich in den folgenden Jahren auch Vereine in Südfrankreich wie Marseille, Bordeaux, Nîmes und Sète hervor. Derzeit ist Didier Deschamps der Trainer der französischen Fußballnationalmannschaft und wird dies nach dem Gewinn der Fußball-WM 2018 wohl auch bleiben.

Sein Team zählt nach Brasilien, Italien und Deutschland inzwischen zu den erfolgreichsten Nationalmannschaften im Fußballsport. Frankreich gewann im Jahr 1998 zum ersten Mal eine Weltmeisterschaft und siegte bereits zweimal bei der Fußball-Europameisterschaft. Insgesamt sieben Mal war das französische Nationalteam bei einer Europameisterschafts-Endrunde vertreten und nahm zwölf Mal an einer Weltmeisterschaft teil. Außerdem gewann die Equipe Bleu in den Jahren 2001 und 2003 jeweils den Konföderationen-Pokal. Im Gegensatz zu vergangenen Jahren basiert das Spiel der Nationalmannschaft inzwischen hauptsächlich auf schnellen Spielzügen und Gegenangriffen. Dieses Konzept hat sich nun bewährt und die Nationalmannschaft zum Sieg geführt.

 

Redaktion

der digitalen Tageszeitung Schwerin-Lokal.de. Tel: (0385) 480 739 77 | E-Mail: redaktion@schwerinlokal.de

Diskutieren Sie gerne mit