Frauen ermutigen, sich in der Kommunalpolitik zu engagieren

FU-Kreisvorsitzende Silvia Rabethge ermutigend Frauen zum polischen Engagement
FU-Kreisvorsitzende Silvia Rabethge ermutigend Frauen, sich in der Kommunlapolitik zu engagieren

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März 2014 fordert die Vorsitzende der Schweriner Frauenunion der CDU ein stärkeres politisches Engagement für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Mädchen in allen Lebensbereichen. Silvia Rabethge: „Frauen in Deutschland, Frauen in Schwerin sind noch immer nicht entsprechend ihres Anteils an der Gesamtbevölkerung und auch nicht entsprechend ihrer vielfältigen Kompetenzen in wichtigen Bereichen vertreten. So betrug der Anteil von Frauen in der Schweriner Stadtvertretung in der nun zu Ende gehenden Wahlperiode nur 31 Prozent. Mehr Frauen zu ermutigen, sich mit ihren Erfahrungen, ihrer Energie und ihrem Wissen in die Belange des unmittelbaren Lebensumfeldes ihrer Familien einzumischen, das ist unser Ziel. Die Schweriner CDU hat mit zwölf Kandidatinnen aller Alters- und Berufsgruppen einen Grundstein dafür gelegt.“

 

 Sich für die  Frauenbelange in der Politik engagieren

 

„Wir wollen einfach die Frauen dazu aufrufen mitzumachen, sich für ihre Belange und die anderer einzusetzen. Wir wollen dazu beitragen, dass künftig mehr Frauen den Mut finden, ihre Meinung zu artikulieren und dafür einzutreten. Das können sie bei uns, der Schweriner Frauenunion der CDU, tun. Darüber hinaus bieten jedoch auch Vereine, Verbände und andere Interessengemeinschaften eine Plattform“, so Kathrin Karsten, Vorstandsmitglied der Schweriner Frauenunion.

 

Die FU-Vorsitzende Silvia Rabethge betont, dass es nicht nur in der Kommunalpolitik, sondern in vielen anderen Bereichen Handlungsbedarf für ein stärkeres Engagement für die Rechte von Frauen gibt. So sei nach wie vor die ungleiche Entlohnung von Frauen und Männern am Arbeitsplatz ein Thema. Frauen in Deutschland verdienen 23 Prozent weniger Brutto-Stundenlöhne als Männer. Der EU-Durchschnitt liegt bei 18 Prozent. Zudem seien Frauen der überwiegende Teil derer, die in Teilzeit oder in schlecht vergüteten Branchen arbeiten. Dies habe ungünstige Auswirkungen auf die Rentenprognosen. Silvia Rabethge: „Eine bessere Bezahlung in den sozialen Berufen und anderen Dienstleistungsbereichen insgesamt bedeutet nicht nur die längst verdiente Anerkennung und Wertschätzung der Arbeit von Frauen in unserem Land. Sie kann auch künftige Altersarmut, von der verstärkt Frauen betroffen wären, verhindern helfen.“

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