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Frederic Werner: „Man müsste mal…” einen Disc-Golf-Platz realisieren

"Man müsste mal..." ein paar Scheiben werfen - am Besten auf Körbe. Dieser Gedanke dürfte so einigen durchaus Fragezeichen ins Gesicht schreiben. "Man müsste mal", diese Überlegung kennen sicher viele.

  • Veröffentlicht Juni 13, 2022
„Man müsste mal…” – der Pod­cast aus und für Schw­erin mit Alexan­der Lußky und Claus Oellerk­ing

In Sachen Zeit hat Meck­len­burg-Vor­pom­mern dur­chaus einen sehr eige­nen Ruf. Manche behaupten näm­lich, hier sei man vor dem Wel­tun­ter­gang 100 Jahre länger sich­er als ander­swo. Andere glauben, es seien nur 50 Jahre. Einigkeit beste­ht dabei allerd­ings offen­bar darin, dass hier och viel Zeit ins Land geht, wenn ander­norts die Welt bere­its unterge­gan­gen ist.  Aber egal, man sagt eben, hier dauere alles etwas länger. Manch­mal geht es aber auch ziem­lich flott. Fred­er­ic Wern­er ist Wahl-Schw­er­iner. Er kam vor neun Jahren in die Lan­deshaupt­stadt. Der Leit­er des Lan­des­büros der Friedrich-Ebert-Stiftung engagiert sich auch ehre­namtlich in der Stadt und für die Stadt. Für sein let­ztes Vorhaben, einen ganz speziellen Golf­platz im Stadt­ge­bi­et, haben er und seine Mit­stre­it­er nur vier Jahre gebraucht.

 

Frederic Werner meinte: Schwerin braucht einen Disc-Golf-Platz

Vielle­icht ging es so schnell, weil es eben ein klein­er, fein­er und ziem­lich beson­der­er Golf­platz im Sport- und Freizeit­park Neu Zip­pen­dorf gewor­den ist. Ein Disc-Golf-Platz. Wieder ein Begriff, den viele nicht ken­nen dürften. Was also ist „Disc-Golf”? Mit ein­er Art Fris­bee-Scheibe ziehen dabei die Golf­spiel­er los. „Profis“ haben gle­ich ein paar mehr davon in der Tasche. Größere, kleinere, leichtere und schw­erere. Bunt ist die Auswahl. Der Schw­er­iner DISC-Golf-Platz ist dabei ein 9‑Loch-Platz. Obwohl… – ehrlich gesagt, Löch­er gibt es dort über­haupt nicht.

 

Fred­er­ic Wern­er. | Foto: pri­vat

Disc-Golf: Statt Löchern gibt es Körbe

Auf dem Par­cours ste­hen näm­lich vielmehr Fangkörbe. In diese Körbe sollen die Scheiben fliegen. Und wenn das klappt, dann ras­seln die Met­al­lket­ten der Körbe laut und schep­pernd. Jed­er hört: die Scheibe ist drin. Die Bahn ist vorgegeben, ähn­lich wie man es vom Mini-Golf und vom großen Golf­platz ken­nt. Wenn man dort schon ein­mal gewe­sen ist. Nach Ros­tock und Greif­swald hat nun auch Schw­erin seinen Disc-Golf-Platz. Den Trend­sport aus Ameri­ka kann man hier auch ohne eigene Scheiben ausüben. Denn im Feuer­wehrmu­se­um, gle­ich um die Ecke, liegen Scheiben zum Auslei­hen bere­it.

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Weit­ere Infor­ma­tio­nen

Viele Unterstützer machten Projekt möglich

Klingt, als ob alles ganz lock­er lief, von der Idee zum fer­ti­gen Platz. Aber so ganz ein­fach war es dann doch nicht, die fam­i­lien­fre­undliche Anlage in der Sport-Stadt Schw­erin zu real­isieren. „Man braucht schon Geduld und Aus­dauer. Aber wenn alle wollen und mit­machen, klappt da schon“, schmun­zelt Fred­er­ic Wern­er heute. Die Ini­tia­tive kam von ihm und dem Tri-Sport-Schw­erin e.V. Das Geld für den Bau der Anlage floss aus ver­schiede­nen Rich­tun­gen. Von der Bürg­er­s­tiftung, der Sparkassen-Stiftung, der Ehre­namtss­tiftung, dem Ver­fü­gungs­fond „Soziale Stadt“, dem Förder­pro­gramm GKV des Fach­di­en­stes Gesund­heit der Stadt Schw­erin und aus BUGA-Mit­teln des Orts­beirates Neu-Zip­pen­dorf. Träger des Pro­jek­tes ist der gemein­nützige Vere­in Baus­pielplatz e.V. mit Unter­stützung des Schw­er­iner Jugen­drings. Die SDS Schw­erin wer­den die Pflege der Anlage übernehmen, die inzwis­chen eröffnet ist.

Wie es Fred­er­ic Wern­er und seinen Mit­stre­it­ern gelang, aus der Idee einen fer­ti­gen Disc-Golf-Platz wer­den zu lassen, und wie heute die Stim­mung dort ist, erzählt Fred­er­ic Wern­er im Pod­cast „Man müsste mal …

 

Infos zum Dis­c­golf-Park Schw­erin: HIER