Trotz Regen:
Gelungener Saisonauftakt für Schweriner Ruderer
Die Schweriner Rudergesellschaft ist mit dem traditionellen Anrudern in die Saison gestartet. Trotz Regen nahmen zahlreiche Mitglieder an der Flottenparade teil.

Mit dem traditionellen Anrudern ist die Schweriner Rudergesellschaft (SRG) am vergangenen Wochenende in die neue Saison gestartet. Trotz zunächst wechselhaften Wetters beteiligten sich zahlreiche Mitglieder an der Veranstaltung.
Nach einem regnerischen Beginn klarte es rechtzeitig zur Ausfahrt auf. Die Flottenparade führte die Ruderinnen und Ruderer in den Burgsee, wo sie traditionell das Petermännchen um eine erfolgreiche und unfallfreie Saison baten. Mit einem dreifachen „Pierschiet ahoi!“ wurde der Schlossgeist begrüßt.
Zuvor waren am Bootshaus die Fahnen gehisst worden. Vereinsvorsitzender Stephan Möller blickte in einer kurzen Ansprache auf die kommenden Monate. Neben zahlreichen Regatten der Ruderjugend stehen auch für die Masters-Sportler verschiedene Wettkämpfe an. Ein Höhepunkt wird im September erwartet: Dann richtet die SRG das 60. Wanderrudertreffen des Deutschen Ruderverbandes mit rund 250 Gästen aus.

Darüber hinaus plant der Verein einen Firmencup sowie eine Beteiligung am Schlossfest. Für die Organisation dieser Veranstaltungen werden zahlreiche Helfer benötigt.
Im Rahmen des Saisonauftakts verabschiedete der Verein seinen hauptamtlichen Trainer René Flaschmann, der seine Tätigkeit Mitte April auf eigenen Wunsch beendet. Während seiner siebenjährigen Arbeit entwickelte sich insbesondere der Kinder- und Jugendbereich erfolgreich. Derzeit trainieren rund 80 Nachwuchssportler im Verein, etwa die Hälfte besucht das Sportgymnasium Schwerin.
Der Trainingsbetrieb bleibt laut Vereinsangaben gesichert. Übergangsweise übernimmt Landestrainer Thomas Schulz die Betreuung der Ruderjugend und unterstützt das Training an mehreren Tagen in der Woche. Auch die Übungsleiter stehen weiterhin zur Verfügung.
Zudem wurden beim Anrudern langjährige Mitglieder für ihre Vereinszugehörigkeit geehrt. Der Verein zählt unter anderem Mitglieder mit bis zu 35 Jahren Zugehörigkeit.
Mit Blick auf die Zukunft verwies der Vorstand auf notwendige Investitionen am Bootshaus. Geplant sind unter anderem die Anschaffung einer Wasserentkalkungsanlage sowie die Erneuerung des öffentlich zugänglichen Stegs. Ziel sei es, die Infrastruktur langfristig zu erhalten.



