Gemüse auf dem Balkon:
Gemeinsam Gärtnern stärkt Nachbarschaft in Neu Zippendorf
Auf Balkonen wächst nicht nur Gemüse: Das Projekt „Gemeinsam Gärtnern“ bringt Bewohner in der Neubrandenburger Straße miteinander ins Gespräch und fördert den Austausch unter Nachbarn.

Auf den Balkonen in der Neubrandenburger Straße wachsen derzeit Salat, Radieschen, Möhren und Kartoffeln. Mehrere Bewohner beteiligen sich am Projekt „Gemeinsam Gärtnern“ des Vereins Kopfbox Kollektiv, das den Anbau von Gemüse und Kräutern mit der Förderung des nachbarschaftlichen Miteinanders verbindet.
Bärbel und Steffen Hellbach nehmen seit April an dem Projekt teil. Zwar verfügen sie bereits über einen eigenen Garten, Gemüse auf dem Balkon anzubauen war für sie jedoch Neuland. Im Rahmen des Projekts erhielten die Teilnehmenden Hochbeete, Pflanzgefäße sowie Saatgut. Die erste Radieschenernte fiel bereits erfolgreich aus, inzwischen wachsen unter anderem Salat, Möhren und Kartoffeln.
Austausch steht ebenso im Mittelpunkt wie die Ernte
Nach Angaben der Projektverantwortlichen geht es nicht nur um den Anbau von Gemüse, sondern auch darum, Nachbarn miteinander ins Gespräch zu bringen. Das erleben auch die Hellbachs. Sie unterstützen andere Teilnehmer bei Fragen rund ums Gärtnern und haben durch das Projekt neue Kontakte im Haus geknüpft.
Zu den Teilnehmenden gehören auch Vanessa Steinke und ihr Freund Moritz, die erst seit dem vergangenen Herbst in der Neubrandenburger Straße wohnen. Das Projekt habe ihnen den Einstieg erleichtert und den Kontakt zu den Nachbarn gefördert. Während Moritz bereits Erfahrungen mit Kräutern und Peperoni gesammelt hatte, sammelt Vanessa Steinke nun erste eigene Erfahrungen im Gemüseanbau auf dem Balkon.
Gemeinsam lernen und Erfahrungen teilen
Nicht jede Pflanze entwickelt sich wie geplant. Einige Möhren müssen noch vereinzelt werden, bei den Radieschen blieb die Ernte bislang aus und auch die Kapuzinerkresse lässt noch auf ihre Blüte warten. Solche Erfahrungen gehören für die Teilnehmenden dazu – ebenso wie der Austausch mit den erfahreneren Hobbygärtnern aus der Nachbarschaft.

Hinweis in eigener Sache: Die Autorin dieses Beitrags ist Angestellte bei der Kommunikationsagentur maxpress. Diese Agentur führt im Rahmen einer Förderung Dienstleistungen für das hier durchgeführte Projekt aus. Wir legen Wert auf unabhängigen Journalismus: Die Redaktion hat diesen Artikel nach eigenen journalistischen Kriterien verfasst, es flossen für die Berichterstattung keine finanziellen Mittel.




