Genuss ist eine Frage der Zeit: Keine Zeit für Lebensfreude

Geschäftsleute kennen das: Man ist am Morgen mit dem Flieger gelandet, mit dem Taxi zu einer Konferenz gefahren, die bis in den späten Nachmittag dauerte.

Ein Blick auf die Uhr sagt, dass es höchste Zeit zum Aufbruch ist, denn in einer Stunde startet der Flieger, mit dem es wieder nach Hause geht. Was die Stadt, in der man war, Schönes zu bieten hat, konnte man aus Zeitmangel leider nicht sehen.

Einfach mal machen

Ein Aufenthalt in Hamburg und keine Zeit für eine Stadtrundfahrt? Das ist undenkbar. Wo es hier doch so viele bekannte Schauplätze gibt, die man aus berühmten Filmen kennt: Die Landungsbrücken, die Binnen- und die Außenalster, Sankt Pauli und wer weiß, wie viele Sehenswürdigkeiten in Hamburg man einmal live gesehen haben muss. Es wäre unverzeihlich, die Stadt zu verlassen, ohne wenigstens einige von ihnen besucht zu haben.

Was sollte einen Geschäftsreisenden daran hindern, seinen Rückflug einfach um einen Tag zu verschieben und sich die großen Highlights der Hansestadt etwas näher anzusehen? Kein Auto? – Kein Problem, das lässt sich mit ein paar Klicks regeln und schon kann er für wenig Geld einen Mietwagen buchen, um wenig später darin Platz zu nehmen und eine Tour durch Hamburg und seine Umgebung zu starten.

Kunst und Kultur genießen

Wer Hamburg ausgiebig genießen möchte, sollte ein paar Urlaubstage in dieser Stadt verbringen. Am besten ein verlängertes Wochenende, denn das ist die Gelegenheit, um eines der legendären Festival-Higlhlights zu besuchen, die in Hamburg oder nicht weit davon entfernt an fast jedem Wochenende stattfinden. Die Auswahl an Veranstaltungen ist groß und sie bietet für Kulturfreunde jeder Couleur und jeden Alters das ganze Jahr über ein attraktives Programm. Von Klassik-Konzerten, Kunst-Events aller Art bis zum Heavy Metal Open Air in Wacken ist alles dabei.

Echte Fans der House- und Techno-Musikszene werden sich Norddeutschlands größtes Festival für elektronische Musik nicht entgehen lassen, wo globale Superstars auf sechs Bühnen ihre Top Acts präsentieren werden. Vor allem die jüngeren Semester haben sich dieses Event bestimmt schon längst vorgemerkt, das seit einigen Jahren einen Besucherrekord nach dem anderen aufstellt.

Der Sound der Zeit

Die elektronischen Beats der Techno-Musik sind das Größte für die Generation Z. Ihr gehören alle an, die nach dem Jahr 1995 geboren sind und sich nur schwer vorstellen können, wie es möglich ist, ohne Smartphone, WhatsApp und YouTube zu überleben. Kein Wunder also, dass auch ihr Anspruch an Musik vom Sound der digitalen Medien geprägt ist. Er hat nur wenig mit den Erwartungen früherer Generationen gemeinsam, bei denen Musik größtenteils noch mit klassischen Instrumenten und vor allem mit der Hand gemacht wurde.

Ein Generationenkonflikt

Auch wenn ältere Zeitgenossen die Musik der Generation Z allenfalls als Ruhestörung empfinden, die nur für unsensible Ohren erträglich ist, heißt das nicht, dass ihre Fans völlig unsensibel sind und keinen Sinn für Harmonien haben. Im Gegenteil. Eine Studie hat herausgefunden, dass die Mitglieder der Generation Z deutlich besser als ihr Ruf sind. Vor allem, wenn es um existenzielle Themen wie den Schutz unserer Lebensgrundlagen geht, zeigen sie vielfach mehr Verantwortungsbewusstsein als ein großer Teil der Generationen vor ihnen.

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