Gestern Abend Hausbrand in Schwerin

Bei Eintreffen der sofort nach Eingang des Notrufes entsandten Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei, brannte ein Kellerabteil bereits in voller Ausdehnung. Die Kräfte der Berufsfeuerwehr Schwerin sowie der Freiwilligen Feuerwehr Schlossgarten begannen umgehend mit der Brandbekämpfung. Außerdem wurden mehrere Personen aus dem stark verqualmten Haus mit Hilfe sogenannter Fluchthauben gerettet und dem Rettungsdienst, welcher mit einem Großaufgebot an Kräften zum Einsatz kam, zur weiteren Versorgung zugeführt. Die eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten sperrten den Brandort großräumig ab, so dass es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen für die Anwohner kam.
Wohnungen derzeit nicht bewohnbar
Nachdem der Brand unter Kontrolle gebracht werden konnte, führte der hinzugerufene Kriminaldauerdienst erste Ermittlungen zur Brandursache sowie Zeugenbefragungen durch.
Die Wohnungen des betroffenen Hausaufganges sind derzeit nicht bewohnbar. Eine Unterbringung der Mieter in Notunterkünften erfolgte über die Wohnungsgesellschaft. Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rettungsdienstes wurden 12 Personen begutachtet.
Vier von ihnen sind mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur weiteren Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert worden.
Insgesamt kamen 34 Feuerwehrkräfte, ca. 30 Mitarbeitende verschiedener Rettungsdienst sowie 12 Polizeibeamtinnen und -beamte der Polizeiinspektion Schwerin am Brandort zum Einsatz.
Brandort beschlagnahmt
Der Sachschaden ist derzeit nicht bezifferbar, dürfte sich jedoch im hohen fünfstelligen Bereich befinden. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Das Kriminalkommissariat Schwerin hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übernommen.