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Grillnachmittag im Bunten Q

(stm). Was haben die Akteure des KulturschutzCamp´s vor drei Jahren, der „Mathetoddy“ mit seiner honorarfreien Nachhilfe, attac Schwerin und der Erwerbslosenstammtisch gemeinsam? Alle Initiativen entstanden im Umfeld der Projektwerkstatt Buntes

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  • Veröffentlicht Mai 4, 2015

Buntes Q 2

(stm). Was haben die Akteure des KulturschutzCamp´s vor drei Jahren, der „Mathetoddy“ mit seiner honorarfreien Nachhilfe, attac Schwerin und der Erwerbslosenstammtisch gemeinsam? Alle Initiativen entstanden im Umfeld der Projektwerkstatt Buntes Q in der Lübecker Strasse.

Viele, die sich am 1. Mai auf dem Schweriner Marktplatz anlässlich des Tages der Arbeit trafen,  haben ihre Wurzel in der Projektwerkstatt „Buntes Q“ und trafen sich daher dort auch im Anschluss zu einer Grillparty.

 
Das „Buntes Q“ ist inzwischen eine wichtige Plattform geworden, von der aus vielfältige Veranstaltungen und Projekte vorbereitet und durchgeführt werden. Für verschiedene Initiativen, ist das Q ein „Quartier für Bildungskurse, Vorbereitung sozialer und politischer Aktionen und Freizeitgestaltung“.

 
Die Projektwerkstatt wurde ursprünglich für soziale Initiativen und Einzelpersonen aufgebaut. In dem ausgebauten Laden in der Lübecker Strasse 180 sollte ein Raum für alternative Denkansätze im Rahmen regelmäßiger Bildungs- und Nachhilfekurse geschaffen werden. Der Kreativität sind dort keine Grenzen gesetzt. Am 1. Mai stand gemütliches Beisammensein und der Austausch der verschiedenen Gruppen auf dem Plan. Die Mischung war bunt und breit, wie die gesamte soziale Bewegung der Stadt. Mitglieder der Piraten, der Linkspartei und der SDAJ, Akteure von Attac, Verdi und aus den Initiativen „Keine Geschäfte mit Nazis oder „Wem gehört die Stadt“ und viele Einzelpersonen folgten der Einladung in das Q.

 

Buntes Q

 

„Der erste Mai-Nachmittag ist eine Tradition geworden. Oft entstehen hierbei neue Veranstaltungs- oder Aktionsideen“, so Torsten “Mathetoddy“ Müller, der das Bunte Q von anfang an koordiniert. „Auch Menschen die sich im Alltag nicht so oft begegnen, nutzen diese Feier um sich wieder einmal auszutauschen.“

 

Ein leichter „Revoluzzer-Geist“ liegt daher an diesem Nachmittag in der Luft. Man spürt wie wichtig allen Anwesenden diese kleine Lokation in der Lübecker Straße 180 geworden ist. Für kleines Spendengeld gibt es Gegrilltes und Getränke. Am Abend gibts dann noch Musik von einer eine Live-Band.

 
Auf die Frage, wie sich das Bunte Q finanziert gibt es eine verblüffende Antwort von Müller: „Spenden und viel ehrenamtliches Engagement haben das Quartier am Leben gehalten. Und dieses jährliche Treffen ist auch ein Danke an alle Unterstützer.“

 

 

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