Grüne unterstützen die Forderungen des ADFC-Schwerin

Frank Fiedler
Frank Fiedler

(am). Wie fahrradfreundlich ist Schwerin? Diese Frage stellt sich nicht erst, seitdem der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) in Schwerin in einem Offenen Brief auf bestehende Probleme hingewiesen hat. Die Absage des Klimaschutznachmittags (Schwerin-Lokal berichtete), an dem sich der ADFC mit einem Fahrradcorso beteiligen wollte, hat viele aktive Fahrradfahrer in der Stadt erneut enttäuscht. Schwerin-Lokal hakte nach und befragte den Kreisvorsitzenden der Grünen in Schwerin, Frank Fiedler. Seine Fraktion, so Fiedler, unterstütze die Forderungen des ADFC für die Landeshauptstadt.

Es sei leider so, wie der ADFC schreibe, erklärte Fiedler: „In Schwerin werden Radfahrer eher als Störer des motorisierten Individualverkehrs wahrgenommen und nicht als Verkehrsteilnehmer.“ Dies sei sehr schade, so der Kreisvorsitzende: „Wir bedauern sehr, dass die Verwaltung und auch Teile der in der Stadtvertretung vertretenen Parteien die Belange der Radfahrer und auch der Fußgänger noch immer nicht richtig verstehen wollen.“ Fiedler bekräftigte, dass die Grünen ihr politisches Engagement pro Rad fortsetzen und für die Kommunalwahl im Mai 2014 erneut auf die Tagesordnung setzen würden.

Der ADFC regte indes zur Teilnahme an einem „Critical Mass“ – einem Flashmob für Fahrräder sozusagen – an. Am Freitag können sich dort Fahrradfahrer ab 16.30 Uhr ganz zufällig und ungezwungen ab 16.30 Uhr auf dem Platz der ODF vor dem „Bernstein“ treffen.

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