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Junge Fahrzeugbau setzt auf Zukunft:
Grundsteinlegung für 30-Millionen-Investition in Schwerin

Dieses Werk ist eine klare Botschaft: Wir wollen hier in Schwerin nicht nur produzieren, sondern die Zukunft der Nutzfahrzeugindustrie aktiv mitgestalten.

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  • Veröffentlicht September 9, 2025
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (3.v.l.) und Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier (2.v.l.) legten gemeinsam mit den Inhabern Tjark Junge (l.), Bernd Junge (4.v.l.), Jörg Heuer (3.v.r.), GF Goldbeck, sowie Stefan Pieper (2.v.r.), GF Junge und Bianca Baar-Weber, den Grundstein für die neue Produktionshalle im Industriepark Göhrener Tannen, Foto: maxpress
Min­is­ter­präsi­dentin Manuela Schwe­sig (3.v.l.) und Ober­bürg­er­meis­ter Dr. Rico Baden­schi­er (2.v.l.) legten gemein­sam mit den Inhab­ern Bernd Junge (l.),Tjark Junge (4.v.l.), Jörg Heuer (3.v.r.), GF Gold­beck, sowie Ste­fan Pieper (2.v.r.), GF Junge und Bian­ca Baar-Weber, den Grund­stein für die neue Pro­duk­tion­shalle im Indus­triepark Göhren­er Tan­nen, Foto: max­press

 

Schw­erin hat heute einen weit­eren wirtschaftlichen Meilen­stein erlebt: Die Junge Fahrzeug­bau GmbH hat im Indus­triepark Göhren­er Tan­nen den Grund­stein für ihr neues Werk gelegt. Rund 30 Mil­lio­nen Euro investiert das Fam­i­lienun­ternehmen in den hochmod­er­nen Pro­duk­tion­s­stan­dort für Nutz­fahrzeu­gauf­baut­en. Min­is­ter­präsi­dentin Manuela Schwe­sig und Ober­bürg­er­meis­ter Dr. Rico Baden­schi­er würdigten bei der feier­lichen Zer­e­monie den Schritt des Unternehmens als wichti­gen Impuls für die Region. Auch Vertreter aus Poli­tik, Ver­wal­tung und Wirtschaft sowie der Gen­er­alübernehmer Gold­beck nah­men an der Ver­anstal­tung teil.

Innovatives Werk mit Fokus auf Nachhaltigkeit

Im neuen Werk soll kün­ftig die Fer­ti­gung des Pre­mi­umpro­duk­ts „ecobox“ gebün­delt wer­den. Der effiziente und gewicht­sop­ti­mierte Kof­fer­auf­bau ste­ht für die Stärke des Unternehmens – ver­bun­den mit ein­er klaren Aus­rich­tung auf Elek­tro­mo­bil­ität und alter­na­tive Antriebe. Geplant sind außer­dem 100 Ladepunk­te für E‑Fahrzeuge. „Wir wollen hier in Schw­erin nicht nur pro­duzieren, son­dern die Zukun­ft der Nutz­fahrzeug­in­dus­trie aktiv mit­gestal­ten“, erk­lärte Geschäfts­führer Tjark Junge. Mit der Investi­tion entste­hen 100 neue Arbeit­splätze, zudem soll das Werk europaweit als Ref­erenz für nach­haltige Fahrzeug­bautech­nolo­gie dienen. Tjark Junge bedank­te sich aus­drück­lich bei der Ver­wal­tung der Stadt Schw­erin, die sich „in beein­druck­ender Geschwindigkeit für den Kauf des Grund­stück­es und die Erteilung der Bau­genehmi­gung einge­set­zt hat“.

Stärkung für Region und Branche

Seit mehr als 40 Jahren entwick­elt Junge Fahrzeug­bau hochw­er­tige Auf­baut­en für Trans­porter und LKW. Seit 1991 ist das Unternehmen in Stral­en­dorf vor den Toten Schw­erin ansäs­sig – nun erfol­gt die Erweiterung der Pro­duk­tion mit 100 Mitar­beit­ern im Indus­triege­bi­et Göhren­er Tan­nen. „Dieses Werk ist ein Beken­nt­nis zu langfristigem Wach­s­tum und zur Region“, sagte Junge. In direk­ter Nach­barschaft zu weit­eren inno­v­a­tiv­en Unternehmen soll der Stan­dort zum Motor für Syn­ergien und wirtschaftliche Stärke wer­den. „Diese neue Ansied­lung stärkt den Wirtschafts­stan­dort Schw­erin und ist ein sehr gutes Zeichen für die weit­ere Entwick­lung des Indus­trieparks Schw­erin in wirtschaftlich tur­bu­len­ten Zeit­en“, so Ober­bürg­er­meis­ter Baden­schi­er während der Grund­stein­le­gung.