Junge Fahrzeugbau setzt auf Zukunft:
Grundsteinlegung für 30-Millionen-Investition in Schwerin
Dieses Werk ist eine klare Botschaft: Wir wollen hier in Schwerin nicht nur produzieren, sondern die Zukunft der Nutzfahrzeugindustrie aktiv mitgestalten.

Schwerin hat heute einen weiteren wirtschaftlichen Meilenstein erlebt: Die Junge Fahrzeugbau GmbH hat im Industriepark Göhrener Tannen den Grundstein für ihr neues Werk gelegt. Rund 30 Millionen Euro investiert das Familienunternehmen in den hochmodernen Produktionsstandort für Nutzfahrzeugaufbauten. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier würdigten bei der feierlichen Zeremonie den Schritt des Unternehmens als wichtigen Impuls für die Region. Auch Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie der Generalübernehmer Goldbeck nahmen an der Veranstaltung teil.
Innovatives Werk mit Fokus auf Nachhaltigkeit
Im neuen Werk soll künftig die Fertigung des Premiumprodukts „ecobox“ gebündelt werden. Der effiziente und gewichtsoptimierte Kofferaufbau steht für die Stärke des Unternehmens – verbunden mit einer klaren Ausrichtung auf Elektromobilität und alternative Antriebe. Geplant sind außerdem 100 Ladepunkte für E‑Fahrzeuge. „Wir wollen hier in Schwerin nicht nur produzieren, sondern die Zukunft der Nutzfahrzeugindustrie aktiv mitgestalten“, erklärte Geschäftsführer Tjark Junge. Mit der Investition entstehen 100 neue Arbeitsplätze, zudem soll das Werk europaweit als Referenz für nachhaltige Fahrzeugbautechnologie dienen. Tjark Junge bedankte sich ausdrücklich bei der Verwaltung der Stadt Schwerin, die sich „in beeindruckender Geschwindigkeit für den Kauf des Grundstückes und die Erteilung der Baugenehmigung eingesetzt hat“.
Stärkung für Region und Branche
Seit mehr als 40 Jahren entwickelt Junge Fahrzeugbau hochwertige Aufbauten für Transporter und LKW. Seit 1991 ist das Unternehmen in Stralendorf vor den Toten Schwerin ansässig – nun erfolgt die Erweiterung der Produktion mit 100 Mitarbeitern im Industriegebiet Göhrener Tannen. „Dieses Werk ist ein Bekenntnis zu langfristigem Wachstum und zur Region“, sagte Junge. In direkter Nachbarschaft zu weiteren innovativen Unternehmen soll der Standort zum Motor für Synergien und wirtschaftliche Stärke werden. „Diese neue Ansiedlung stärkt den Wirtschaftsstandort Schwerin und ist ein sehr gutes Zeichen für die weitere Entwicklung des Industrieparks Schwerin in wirtschaftlich turbulenten Zeiten“, so Oberbürgermeister Badenschier während der Grundsteinlegung.



