Haftbefehl gegen mutmaßlichen Cannabis-Opa beantragt
(pm/red) Woodstock dürfte er zwar nicht persönlich miterlebt haben. Dennoch hatte ein 75-jähriger Rentner aus dem Umland von Grabow eine Idee, sich seine Rente aufzubessern, die sich nicht unbedingt als

© Bild: Dietmar Meinert/pixelio.de
(pm/red) Woodstock dürfte er zwar nicht persönlich miterlebt haben. Dennoch hatte ein 75-jähriger Rentner aus dem Umland von Grabow eine Idee, sich seine Rente aufzubessern, die sich nicht unbedingt als die glücklichste erweisen sollte.
Als die Staatsanwaltschaft Schwerin gemeinsam mit der Kriminalpolizei der Landeshauptstadt dessen Haus durchsuchte, fanden die Beamten im Dachgeschoss eine im Betrieb befindliche sogenannte Cannabis-Indoorplantage mit ca. 280 Cannabis-Pflanzen.
Der Beschuldigte hat den Anbau der zur Herstellung von Cannabis gedachten Pflanzen damit erklärt, dass er seine schmale Rente etwas aufbessern wollte. Es war aber nicht das erste Mal, dass er in dieser Richtung auffällig wurde. Gegen den einschlägig vorbelasteten und unter Bewährung stehenden Beschuldigten hat die Staatsanwaltschaft wegen des dringenden Tatverdachts des Handel Treibens bzw. des unerlaubten Anbaus von Betäubungsmitteln Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gestellt.
Der Strafrahmen für diese Taten beträgt Freiheitsstrafe von 1 bis 15 Jahre. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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