Sa, 18. April 2026
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Nach kurzer Schwächephase:
Mecklenburger-Stiere gewinnen erstes Heimspiel

Die Mecklenburger Stiere gewinnen ihr erstes Heimspiel in der Handball-Regionalliga Ostsee-Spree gegen Aufsteiger Grünheider SV mit 39:26 vor rund 450 Zuschauern.

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  • Veröffentlicht September 23, 2025
Steuerte gute Assists und vier eigene Tre­f­fer zum Erfolg der Stiere bei: Joel Müller. Foto: Bar­bara Arndt

Die Meck­len­burg­er Stiere starten mit Rück­en­wind in die neue Sai­son der Hand­ball-Region­al­li­ga Ost­see-Spree. Beim ersten Heim­spiel besiegten sie ihren Geg­n­er, den Auf­steiger Grün­hei­der SV, vor rund 450 Zuschauern in der Turn­halle der Käst­ner-Schule.

Schon in den ersten 60 Sekun­den stell­ten die Hand­ball­stiere die Weichen auf Sieges-Kurs und gin­gen mit 2 Tre­f­fern in Führung. Viele Zuschauerin­nen und Zuschauer dürften schon auf einen regel­recht­en Durch­marsch gehofft haben. Doch so ein­fach sollte es nicht wer­den, wie sich wenig später her­ausstellte: Die Mannschaft des Grün­hei­der SV fand nach dem Tur­bostart der Stiere doch noch ihren Weg ins Spielgeschehen und ging in der neun­ten Minute sog­ar in Führung (3:4).

Stiere nach Schwächephase wieder am Ball

“Dann war die kurze Lethargie der Hand­ball­stiere vor­bei. Mit hohem Tem­po, guter Defen­sive und Tor­wartleis­tung baut­en die Schw­er­iner ihren Vor­sprung aus und gin­gen mit 19:15 in die Kabine”, heißt es in einem Spiel­bericht, der unser­er Redak­tion vor­liegt.

Kurz nach der Pause stellte sich die Schwächep­hase, die die Schw­er­iner glaubten, über­wun­den zu haben, für kurze Zeit wieder ein – aber das sollte den Spielaus­gang nicht mehr bee­in­flussen. Mit Geschwindigkeit, Präzi­sion und Ziel­stre­bigkeit ließen die Jungs rund um Train­er Michael Gutsche, Co-Train­er Kevin Bartz und Betreuer Wolf­gang Heuer ihre Geg­n­er im Regen ste­hen. Dann der Abp­fiff: Mit 39:26  endete die Par­tie zugun­sten der Meck­len­burg­er Stiere, die sich damit mit 3:1 Punk­ten auf dem drit­ten Tabel­len­platz posi­tion­ieren.

Trainer zeigt sich zufrieden

Train­er Michael Gutsche zeigte sich ins­ge­samt zufrieden: „Es gibt nicht allzu viel kri­tisch anzumerken. Die Zahl tech­nis­ch­er Fehler kön­nte noch geringer sein.“ Zugle­ich räumte er ein: „Wir haben durchgängig ver­sucht, der Par­tie unseren Stem­pel aufzu­drück­en, und das ist größ­ten­teils gelun­gen. Natür­lich gab es ein paar Fehlentschei­dun­gen und zu Beginn der Hal­bzeit­en Phasen, in denen wir nicht opti­mal ges­tartet sind.“ Aber die Macht­demon­stra­tion stimmt die Stiere erst­mal – mit Blick auf die weit­ere Sai­son – zuver­sichtlich.

Mit dem Sieg im Rück­en geht es für die Meck­len­burg­er Stiere schon am Sam­stag nach Berlin, wo sie auf den BFC Preussen tre­f­fen. Das näch­ste Spiel vor heimis­ch­er Kulisse ist auf den 5. Okto­ber ange­set­zt- dann müssen sich die Stieren gegen den HC Vor­pom­mern-Greif­swald behaupten. Der Auf­steiger hat bis­lang einen erfol­gre­ichen Saison­start hin­gelegt und seine ersten bei­den Spiele gewon­nen.