Nach kurzer Schwächephase:
Mecklenburger-Stiere gewinnen erstes Heimspiel
Die Mecklenburger Stiere gewinnen ihr erstes Heimspiel in der Handball-Regionalliga Ostsee-Spree gegen Aufsteiger Grünheider SV mit 39:26 vor rund 450 Zuschauern.

Die Mecklenburger Stiere starten mit Rückenwind in die neue Saison der Handball-Regionalliga Ostsee-Spree. Beim ersten Heimspiel besiegten sie ihren Gegner, den Aufsteiger Grünheider SV, vor rund 450 Zuschauern in der Turnhalle der Kästner-Schule.
Schon in den ersten 60 Sekunden stellten die Handballstiere die Weichen auf Sieges-Kurs und gingen mit 2 Treffern in Führung. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer dürften schon auf einen regelrechten Durchmarsch gehofft haben. Doch so einfach sollte es nicht werden, wie sich wenig später herausstellte: Die Mannschaft des Grünheider SV fand nach dem Turbostart der Stiere doch noch ihren Weg ins Spielgeschehen und ging in der neunten Minute sogar in Führung (3:4).
Stiere nach Schwächephase wieder am Ball
“Dann war die kurze Lethargie der Handballstiere vorbei. Mit hohem Tempo, guter Defensive und Torwartleistung bauten die Schweriner ihren Vorsprung aus und gingen mit 19:15 in die Kabine”, heißt es in einem Spielbericht, der unserer Redaktion vorliegt.
Kurz nach der Pause stellte sich die Schwächephase, die die Schweriner glaubten, überwunden zu haben, für kurze Zeit wieder ein – aber das sollte den Spielausgang nicht mehr beeinflussen. Mit Geschwindigkeit, Präzision und Zielstrebigkeit ließen die Jungs rund um Trainer Michael Gutsche, Co-Trainer Kevin Bartz und Betreuer Wolfgang Heuer ihre Gegner im Regen stehen. Dann der Abpfiff: Mit 39:26 endete die Partie zugunsten der Mecklenburger Stiere, die sich damit mit 3:1 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz positionieren.
Trainer zeigt sich zufrieden
Trainer Michael Gutsche zeigte sich insgesamt zufrieden: „Es gibt nicht allzu viel kritisch anzumerken. Die Zahl technischer Fehler könnte noch geringer sein.“ Zugleich räumte er ein: „Wir haben durchgängig versucht, der Partie unseren Stempel aufzudrücken, und das ist größtenteils gelungen. Natürlich gab es ein paar Fehlentscheidungen und zu Beginn der Halbzeiten Phasen, in denen wir nicht optimal gestartet sind.“ Aber die Machtdemonstration stimmt die Stiere erstmal – mit Blick auf die weitere Saison – zuversichtlich.
Mit dem Sieg im Rücken geht es für die Mecklenburger Stiere schon am Samstag nach Berlin, wo sie auf den BFC Preussen treffen. Das nächste Spiel vor heimischer Kulisse ist auf den 5. Oktober angesetzt- dann müssen sich die Stieren gegen den HC Vorpommern-Greifswald behaupten. Der Aufsteiger hat bislang einen erfolgreichen Saisonstart hingelegt und seine ersten beiden Spiele gewonnen.



