Sa, 13. Juni 2026
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Welterbe-Tage 2026:
Hartmut Haenchen kehrt für Festkonzert nach Schwerin zurück

Der international renommierte Dirigent Hartmut Haenchen dirigiert am 6. Juni die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin. Das Festkonzert ist Teil der Welterbe-Tage 2026.

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  • Veröffentlicht Juni 1, 2026
Hartmut Haenchen (Foto: Santa Cecilia)
Hart­mut Haenchen Foto: San­ta Cecil­ia

 

Im Rah­men der Schw­er­iner Wel­terbe-Tage 2026 übern­immt der Diri­gent Hart­mut Haenchen am 6. Juni um 19 Uhr die musikalis­che Leitung eines Fes­tkonz­erts der Meck­len­bur­gis­chen Staatskapelle. Die Ver­anstal­tung find­et im The­aterzelt am Küchen­garten statt und ste­ht unter dem Titel „Gestern­mor­gen – Klang der Zeit­en“.

Für Hart­mut Haenchen ist es eine Rück­kehr an eine frühere Wirkungsstätte. Von 1976 bis 1979 war er Chefdiri­gent der Meck­len­bur­gis­chen Staatskapelle. Der Musik­er zählt heute zu den inter­na­tion­al bekan­nten Diri­gen­ten und arbeit­ete unter anderem mit der Dres­d­ner Phil­har­monie, der Nieder­ländis­chen Oper Ams­ter­dam sowie renom­mierten Opern­häusern und Fes­ti­vals in Europa zusam­men. Für seine Ver­di­en­ste wurde er mit dem Bun­desver­di­en­stkreuz aus­geze­ich­net.

Werke mit Bezug zur Schweriner Musiktradition

Das Konz­ert­pro­gramm wid­met sich Kom­pon­is­ten und Werken, die mit der Geschichte Schw­erins und der Staatskapelle ver­bun­den sind. Den Auf­takt bildet die Sin­fo­nia D‑Dur von Johann Wil­helm Her­tel, der im 18. Jahrhun­dert als Hof- und Kapel­lkom­pon­ist in Meck­len­burg-Schw­erin tätig war.

Auf dem Pro­gramm ste­ht außer­dem die Ouvertüre zur Oper „Johann Albrecht“ von Friedrich von Flo­tow. Die Oper wurde 1857 zur Ein­wei­hung des umgestal­teten Schw­er­iner Schloss­es uraufge­führt und erin­nert an Her­zog Johann Albrecht I., der mit der Grün­dung der Hofkapelle im Jahr 1563 die Grund­la­gen für die Schw­er­iner Musik­tra­di­tion legte. In dem Werk find­et sich auch das soge­nan­nte Meck­len­burg-Lied.

Festkonzert im Rahmen der Welterbe-Tage

Den Abschluss des Abends bildet die Große C‑Dur-Sin­fonie von Franz Schu­bert. Das Werk war bere­its im Jahr 1862 erst­mals in Schw­erin aufge­führt wor­den. Mit der Pro­gram­mauswahl soll eine Verbindung zwis­chen ver­schiede­nen Epochen der Musikgeschichte und der Entwick­lung der Staatskapelle hergestellt wer­den.