Herausforderungen der zukünftigen Arbeitswelt

 

 
Viel hört man heutzutage von den enormen Herausforderungen die die Digitalisierung mit sich bringt, doch vieles davon ist auch nur reine Spekulation. Gesellschaft ist immer im Wandel und somit gehen die Veränderungen einfach schneller vonstatten als es vielen lieb ist und der Fortschritt nimmt fahrt auf.

Sicher, die Umbrüche sind gewaltig, aber wie sehr die Industrie 4.0 die Arbeitswelt verändern wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht noch gar nicht verstehen. Die Auswirkungen des Internets, welches gerade einmal vor etwa 18 Jahren massentauglich wurde, auf das gesellschaftliche und private Leben, waren zu diesem Zeitpunkt auch für viele Menschen nicht vorhersehbar. Dennoch steht fest, dass die Veränderungen immens werden, nicht umsonst spricht man hier von der 4. industriellen Revolution.

 

Auswirkungen auf alle Bereiche der Arbeit

Die heutigen Veränderungsprozesse von Gesellschaft und Wirtschaft im Bereich der digitalen Technologien sind gewaltig. Nahezu jeder Wirtschaftszweig ist von dieser Veränderung betroffen und digitale Systeme prägen mehr und mehr die Arbeitswelt. Es geht um Vernetzung, am besten zwischen allem und jedem. Daten sind für diese Vernetzung der wichtigste Rohstoff. Nicht nur Form und Inhalt der Arbeit verändern sich durch die Industrie 4.0, sondern sie bringt auch zahlreiche Veränderungen im Bereich der Produktentwicklung, im Bereich der Erschließung neuer Geschäftsfelder und Marktmodelle. Die eingesetzte Technologie hat dabei nicht nur Auswirkungen auf Produktion und Fertigung, sondern auf jeden Bereich der Arbeit.

Man könnte meinen, dass der Großteil der Menschen in der kommenden Arbeitswelt nicht mehr gebraucht wird, aber das wird von Experten bezweifelt.

 

Anforderungen an qualifiziertes Personal steigen

Die Anforderungen an qualifiziertes Personal werden demnach nicht sinken, sondern eher noch steigen. Nur durch die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen lässt sich zukünftig sicherstellen, den Herausforderungen der sich immer schneller verändernden Arbeitswelt auch gerecht zu werden. In den Führungspositionen von morgen werden, mehr noch als heute, Menschen sitzen, die sich kontinuierlich weiterbilden und neues Wissen erwerben, sowie sich auf die anstehenden Veränderungen der Industrie 4.0 vorbereiten müssen.

 

 

Ausbildungs- und Arbeitsmarkt wird sich anpassen müssen

Wie eingangs erwähnt ist der Veränderungsprozess der Arbeitswelt in vollem Gange und die tatsächlichen Auswirkungen lassen sich nicht in ihrer ganzen Komplexität vorhersagen. Fest steht aber das alle Bereiche des Systems Arbeit von den Veränderungen betroffen sind. Der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt muss auf die veränderten Umstände reagieren. Ansätze wie etwa das duale Studium kommen einer umfassenderen, spezialisierteren Ausbildung näher und können somit die Voraussetzungen schaffen, solide Fachkompetenzen zu vermitteln. In Zukunft wird es zudem immer wichtiger für Berufe mit hohem Qualifikationsniveau, sein erworbenes Wissen regelmäßig zu erweitern.

 

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