Heute und morgen kann in Schwerin die Glotze aus bleiben

Friedrich Dönhoff bei einer Lesung in Marburg in diesem Jahr. Bild: Justus Nussbaum.
Friedrich Dönhoff bei einer Lesung in Marburg in diesem Jahr. Bild: Justus Nussbaum.

(am). Die Schweriner Kulturnacht ist gerade vorbei. Die 13. Schweriner Literaturtage gehen noch weiter. Sage einer in der Landeshauptstadt sei in Sachen Kultur nix los. Heute Abend wird Arno Strobel in der Phillies-Bar auf der Wittenburger Straße aus seinem Anfang des Jahres erschienenen Buch „Der Sarg“ lesen. Gut, dass man sich bei einem aufheiternden Cocktail dann festhalten kann, während der Autor sein Publikum in die psychomäßigen Abgründe der Rheinmetropole Köln entführen wird. Dort werden mehrere Frauen lebendig begraben. Zur gleichen Zeit hat die Hauptperson des Romans, Eva, einen schrecklichen und immer wieder kehrenden Traum, der sich mit der Realität vermischt: Sie wacht in einem Sarg auf…

Wer sich dann über Tag erholt hat, kann morgen in der Stadtbibliothek den 1967 in Hamburg geborenen und in Kenia aufgewachsenen Friedrich Dönhoff mit seinem Buch „Seeluft: Ein Fall für Sebastian Fink“ anhören. Seeluft ist der dritte Fall des jungen Hamburger Kommissars. Ausgangspunkt des Romans ist ein Leichenfund am Fischmarkt. Die Figuren: Ein verbitterter Manager in seinem schicken Glaspalast über dem Hafen, eine sportbesessene Witwe und ein frischverliebtes Studentenpaar aus St. Pauli. Und natürlich Neues über den sympathischen Kommissar selbst.

Wer sich also heute oder morgen Abend vor die Glotze setzt, ist selbst Schuld…

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