Horn fordert anhaltend hohen Kontrolldruck auch für Motorboote

UB-Fraktion: Kontrollen der Wasserschutzpolizei zeigen bei Jetski-Fahrern Wirkung - Horn fordert anhaltend hohen Kontrolldruck auch für Motorboote.

Blick auf den Schweriner See

Die UB-Fraktion hat sich erfreut gezeigt, dass ihre Initiative in der Stadtvertretung zur Eindämmung des verbotswidrigen Jetski-Fahrens auf Schweriner Gewässern offenbar Wirkung zeigt. „Nach dem jetzt vorliegenden Jahresbericht des Landeswasserschutzpolizeiamtes M-V wird deutlich, dass Schwerpunkkontrollen auf den Schweriner Seen etwas bringen und in der „Szene“ ihre Wirkung nicht verfehlen. So konnten durch den koordinierten Einsatz von Binnenstreifenbooten der Inspektion Schwerin und des Polizeihubschraubers auf dem Schweriner See allein an einem Tag sieben Führer von Wassermotorrädern wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit festgestellt und zur Anzeige gebracht werden. In der Folge dieser konzertierten Aktion hat die Wasserschutzpolizei eine Beruhigung des Meldeverhaltens der Bürger festgestellt.“, sagt UB-Fraktionschef Silvio Horn.

 

UB unterstützt den Weg von Schwerpunktkontrollen

 

Verbotswidriges Verhalten dürfe auf Binnenseen nicht geduldet, sondern muss konsequent bestraft werden. Das geltet selbstverständlich auch für zu schnell fahrende Motorboote. Deshalb begrüßt UB-Stadtvertreter Silvio Horn ausdrücklich die Ankündigung der Wasserschutzpolizei, hier auch künftig einen Kontrollschwerpunkt setzt. „Wir unterstützen diesen Weg und setzen darauf, dass die Wassersportler sich regelkonform verhalten und bei Verstößen auch untereinander einwirken“, betont Fraktionsvorsitzender Silvio Horn.

 

Stadtvertretung hat nie beschlossen eine Jetski-Strecke einzurichten

 

UB-Fraktionschef Silvio Horn

Da Verbote keine Lösung auf Dauer sind, hatte die Stadtvertretung im letzten Jahr ebenfalls auf Initiative der UB-Fraktion eine Prüfung beschlossen, ob auf einem fest eingegrenzten Teilabschnitt der Schweriner Seen das sportliche Befahren mit Jetskis freigegeben werden könnte. „Sehr gern wird vom BUND und anderen wahrheitswidrig behauptet, die Stadtvertretung habe beschlossen, eine Jetski-Strecke einzurichten. Das ist falsch. Es soll lediglich geprüft werden, ob und unter welchen rechtlichen Voraussetzungen hierfür Möglichkeiten bestehen. Ausschlaggebend für das positive Votum in der Stadtvertretung zu diesem Prüfauftrag an den Oberbürgermeister war im Übrigen ein Votum des Landeswasserschutzpolizeiamtes.“, stellt Horn noch einmal klar.

Vom Amt sei damals angeregt worden, die Wasserski-Strecke vom Ziegelaußensee zu verlagern und an einer anderen Stelle das sportliche Befahren der Gewässer insgesamt zu erlauben. Für die Unabhängigen Bürger ist das ein sehr sachgerechter Vorschlag. „Wenn dieser sich aber – aus welchen Gründen auch immer – nicht realisieren lässt, haben wir wenigstens Klarheit und müssen uns nicht vorwerfen lassen, lediglich alles zu verbieten. Ich würde mich daher über mehr Gelassenheit bei dem Thema freuen, denn das Ergebnis des Prüfantrages steht noch aus“, so Horn.

 

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