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Hortgebäude für Friedens- und Fritz-Reuter-Schule wird pünktlich fertig

  In der Nacht vom  25. auf den 26. Mai 2018 kann es in der Zeit von 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr noch mal laut wer­den, denn die Straßen­fas­sade der

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  • Veröffentlicht Mai 23, 2018
Blick auf Schw­erin Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

 

In der Nacht vom  25. auf den 26. Mai 2018 kann es in der Zeit von 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr noch mal laut wer­den, denn die Straßen­fas­sade der Friedensstraße wird abgerüstet.

In den näch­sten Wochen wer­den die Innenaus­bauar­beit­en und die Maler­ar­beit­en fer­tiggestellt, die Ein­baut­en für den Hort real­isiert und die Auße­nan­la­gen hergestellt.

Die Arbeit­en müssen in den Abend- und Nacht­stun­den ver­richtet wer­den, da nur in der verkehrsar­men Zeit der Strom in den Ober­leitun­gen zwis­chen den Fahrten der Straßen­bahn abgeschal­tet wer­den kann.

Der von der Kita gGmbH betriebene Hort soll pünk­tlich zum Beginn des neuen Schul­jahres in Dienst gehen.  „Wir liegen im Zeit­plan, so dass der neue Hort den Kindern der Friedenss­chule und der Fritz-Reuter-Schule mit Schul­jahres­be­ginn 2018/2019 zur Ver­fü­gung ste­ht“, so Ober­bürg­er­meis­ter Rico Baden­schi­er. Die Stadt erfüllt  damit die in der Kitabe­darf­s­pla­nung fest­geschriebe­nen Hortka­paz­itäten und leis­tet einen wichti­gen Beitrag zur Absicherung der Schulplatzka­paz­itäten in der Innen­stadt.

Ins­ge­samt wer­den in dem neuen Hort zukün­ftig 308 Mäd­chen und Jun­gen der bei­den Schulen in 27 Räu­men mit vielfältiger Nutzung betreut. Zur Ver­fü­gung ste­hen neben Grup­pen- und Hausauf­gaben­räu­men, ein Kinder­restau­rant für die tägliche Essen­ver­sorgung, eine Kinderküche, ein Sport- und Mehrzweck­raum, Kreativräume, The­ater­räume, eine Bib­lio­thek, Medi­en­räume, ein Forscher­raum sowie ein Spiel­raum, der den  his­torischen Charak­ter des Haus­es bewahrt. In der Auße­nan­lage entste­ht ein Bolz­platz auf Tar­tan­be­lag und eine Spielkom­bi­na­tion mit Hänge­brücke, Bal­ancier­stange und Klet­ter­netz.

 

„Das Zentrale Gebäudemanagement investieren insgesamt 5,8 Mio.  Euro für die Sanierung”

 

Die alten Holzfen­ster der Straßen­seite und auch teil­weise die alten Türen wur­den aufgear­beit­et und wieder einge­baut. Das Kel­lergeschoss wurde tiefer­gelegt, die gesamte Haustech­nik erneuert das Dachgeschoss aus­ge­baut und das Gebäude an drei Stellen vom Keller bis ins Dachgeschoss kom­plett entk­ernt, um zwei zusät­zliche Trep­pen­häuser für den Brand­schutz und einen Aufzug unterzubrin­gen. Damit ist jede Etage bar­ri­ere­frei erre­ich­bar.

Das neue Hort­ge­bäude hat eine Nutzfläche von ca. 3000 m² und ist voll unterkellert. Das Zen­trale Gebäude­m­an­age­ment der Lan­deshaupt­stadt Schw­erin  investieren ins­ge­samt 5,8 Mio.  Euro für die Sanierung des Gebäudes. Darauf ent­fall­en 3,7 Mio. Euro Städte­bauför­der­mit­tel.

 

Zur Historie:

 

Das Haus in der Friedensstraße 4, früher Grenadier­straße, wurde als Quartier­haus für die Sol­dat­en der Mil­itär­gar­ni­son in Schw­erin errichtet. Fer­tiggestellt wurde es im Herb­st 1870. Zunächst wur­den franzö­sis­che Kriegs­ge­fan­gene im Haus unterge­bracht. Später fol­gte dann die Nutzung durch das erste Batail­lon des Großher­zoglich-Meck­len­bur­gis­chen Grenadier­reg­i­ments Nr. 89.

Als im Jahre 1904 das Reg­i­ment in neue Kaser­nen­baut­en am Werder­tor ver­legt wurde, baute man das Gebäude zum Ver­wal­tungs­ge­bäude der Handw­erk­skam­mer und für die Schw­er­iner Gewerbeschule um. Im Laufe der Zeit wech­sel­ten die Nutzer immer wieder. Heute nutzt die Handw­erk­skam­mer wieder Teile des Haus­es. Der größere Teil wurde bis in die 90-er Jahre als Beruf­ss­chule genutzt.