IHK zu Schwerin sieht InnovationPort Wismar als Ort großer Entwicklungen

Am 9. April 2021 öffnete der InnovationPort in Wismar - nur 35 Kilometer von Schwerin entfernt - öffnete Ende vergangener Woche der InnovationPort seine Türen. Damit gibt es aus Sicht der IHK zu Schwerin nun einen Top-Standort für moderne, digitale Unternehmen. Ob dies allein ausreicht, um einen Vergleich mit den USA zu ziehen, dürfte sich allerdings erst noch zeigen. Die IHK erhebt dabei auch bereits klare Forderungen.

Der InnovationPort in Wismar ist aus Sicht der IHK zu Schwerin ein wichtiger Baustein, um innovative Startups ins Land zu holen. | Foto: privat

Ein digitales Grußwort von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, ein Kick-off mit Minister Christian Pegel, ein Grußwort vom IHK-Hauptgeschäftsführer Siegbert Eisenach sowie des Rektors der Hochschule Wismar, Prof. Dr. Bodo Wiegand-Hoffmeister. Schon diese Besetzung einer einzelnen Veranstaltung zeigt deren Bedeutung. Und die Bedeutung des Themas – in diesem Fall des InnovationPort Wismar, der am 9. April 2021 seine Türen öffnete. Nun kann es im „Hafen für Digitalisierung und Innovation“ richtig losgehen: Spannende Projekte einiger Startups zeigen dabei bereits die Strahlkraft dieser neuen Einrichtung.

 

InnovationPort in Wismar als Hafen moderner Startups

Am Anfang stand wie immer die Idee. Gemeinsam skizzierten die Industrie- und Handelskammer zu Schwerin und die Forschungs GmbH 2018 notwendige Schritte, um modernen und digitalen Unternehmen auch in Mecklenburg-Vorpommern eine Heimat und zudem vor allem einen Top-Standort zu geben. „Weltweite Trends dürfen wir nicht verschlafen. Die Digitalisierung revolutioniert viele Unternehmen. Wenn wir mithalten wollen, müssen wir Strukturen anbieten. Uns als attraktiver Standort zeigen und hier vor Ort digitalen Start-ups einen Mehrwert anbieten“, so Siegbert Eisenach, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin. Was in anderen Regionen Deutschlands und vor allem in den USA wichtiger Teil der Erfolgsgeschichten digital aufgestellter Unternehmen war, hat nun auch den Weg nach Mecklenburg-Vorpommern gefunden.

 

„Großer Schritt in die Zukunft“

„Mit den landesweit sechs digitalen Innovationszentren gehen wir einen notwendigen und vielversprechenden Schritt. Die Digitalisierung verändert nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens und der Wirtschaft. Wir müssen daher jungen Start-ups auch in unserem Land bestmögliche Voraussetzungen bieten“, so Eisenach. „Mit dem InnovationPort in der Hansestadt Wismar, dessen Anbindung an die Hochschule und die enge Vernetzung zur Wirtschaft in Westmecklenburg gehen wir einen großen Schritt in die Zukunft. Digitale Lösungen Made in MV – das darf keine Illusion sein“, so Eisenach weiter.

 

IHK zu Schwerin mit deutlichen Forderungen

An das Land Mecklenburg-Vorpommern richtete Eisenach dabei die deutliche Forderung nach einer langfristigen Finanzierung. Sollen die digitalen Innovationszentren erfolgreich sein, müsse man langfristig denken und auch finanzieren. Neben entsprechenden Einrichtungen müsse es zudem auch gute Angebote für die Start-ups geben. „Wir stehen im Wettbewerb um die besten Köpfe und Start-ups. Nur gute und langfristig aufgebaute Angebote lassen aus ‚Jungen Wilden‘ erfolgreiche digitale Unternehmen entstehen“, ist sich Eisenach dabei sicher.

Redaktion

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