Joggerinnen-Mörder kündigt überraschend eine Aussage an

Am Schwerin findet seit vielen Wochen der Mordprozess statt. Foto: mv-justiz.de
Am Landgericht Schwerin findet seit vielen Wochen der Mordprozess statt.
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(sr). Im Prozess um den gewaltsamen Tod der Joggerin Anna-Lena U. geht es nun Schlag auf Schlag. Vorgestern hatte die plötzliche Zeugenvorführung eines Mitgefangenen des 46-jährigen mutmaßlichen Täters Norman L. für Aufsehen gesorgt.

Kurz vor Abschluss der Beweisaufnahme vor dem Schweriner Landgericht, scheint der Angeklagte nun doch eine Aussage machen zu wollen. Das hat er in einer entsprechenden Erklärung am heutigen Freitag angekündigt.

Die Schweriner Staatsanwaltschaft wirft dem aus Lübeck stammenden Mann vor, das 29-jährige Opfer überfallen zu haben, um sich an ihr zu vergehen. Weil sie sich wehrte, soll der Angeklagte die Frau mit einem Messer in den Hals gestochen und damit getötet haben.

Seine Aussage soll voraussichtlich am kommenden Montag verlesen werden. Seit seiner Verhaftung am 11. Juli 2013 hatte der der mutmaßliche Mörder eisern geschwiegen. Dem Prozessverlauf folgte er bisher ziemlich regungslos. Eine Psychiaterin stellte heute dem Gericht ihr umfassendes Gutachten zu dem Angeklagten vor.

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