Podcast „Man müsste mal …“:
Auf den Spuren jüdischen Lebens in Schwerin
Ein Stadtrundgang öffnet den Blick auf das jüdische Leben in Schwerin. Im Podcast sprechen die Initiatoren über bewegende Schicksale, Erinnerungskultur und die Geschichte hinter den Fassaden.

Foto: Carl Otte
Wer durch Schwerin geht, sieht prächtige Häuser, schöne Plätze und viele Zeugnisse der Residenzgeschichte. Doch manches erschließt sich erst auf den zweiten Blick. Kaum jemand ahnt, welche Spuren jüdischen Lebens sich bis heute in der Stadt finden lassen – und welche Geschichten sich dahinter verbergen.
Das jüdische Leben in Schwerin reicht bis ins Mittelalter zurück. Es war geprägt von Aufbruch und Erfolg, aber auch von Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann ein schwieriger Neuanfang, neue Impulse erhielt die Gemeinde nach 1990 durch die Zuwanderung jüdischer Familien aus der ehemaligen Sowjetunion. Heute ist sie mit rund 650 Mitgliedern wieder ein lebendiger Teil unserer Stadt.
Wie aber lässt sich diese Geschichte sichtbar machen? Wie kann Erinnerung lebendig bleiben?
Darüber sprechen wir in dieser Folge von „Man müsste mal …“ mit Kerstin Eichhorst und Peter Scherrer. Die beiden haben den Stadtrundgang „Jüdisches Leben in der Schweriner Geschichte“ entwickelt. Gemeinsam nehmen sie Interessierte mit auf einen Weg durch die Stadt, vorbei an Orten, an denen Geschichte erlebbar wird.
Termine 2026:
30. August / 11:15 Uhr
23. September / 15:00 Uhr
18. Oktober / 11:15 Uhr
9. November / 11:15 Uhr
9. November / 14:30 Uhr
Treffpunkt und Kartenvorverkauf: Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus,
Puschkinstraße 12, 19055 Schwerin
Dauer: Rund 70 Minuten (1,5 km Fußweg)
Teilnahmebeitrag: 7,00 Euro (ermäßigt: 4,00 Euro)
Für Gruppen sind individuelle Terminabsprachen möglich: 0385/77883820 /
info@stiftung-mecklenburg.de
Im Podcast berichten sie, wie die Idee zu dem Rundgang entstand, welche Schicksale sie besonders bewegt haben, warum Erinnerung immer auch Gegenwart ist – und weshalb sich ein genauer Blick auf die eigene Stadt lohnt.
Wir wünschen Euch eine spannende Hör-Reise durch diese Seite der Geschichte Schwerins in der Folge 158 des Podcasts „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.
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