Mo, 13. Juli 2026
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Podcast „Man müsste mal …“:
Auf den Spuren jüdischen Lebens in Schwerin

Ein Stadtrundgang öffnet den Blick auf das jüdische Leben in Schwerin. Im Podcast sprechen die Initiatoren über bewegende Schicksale, Erinnerungskultur und die Geschichte hinter den Fassaden.

  • Veröffentlicht Juli 6, 2026
jüdisches Leben Schwerin
Ker­stin Eich­horst und Peter Scher­rer entwick­el­ten den Stadtrundgang „Jüdis­ches Leben in der Schw­er­iner Geschichte“.
Foto: Carl Otte

Wer durch Schw­erin geht, sieht prächtige Häuser, schöne Plätze und viele Zeug­nisse der Res­i­den­zgeschichte. Doch manch­es erschließt sich erst auf den zweit­en Blick. Kaum jemand ahnt, welche Spuren jüdis­chen Lebens sich bis heute in der Stadt find­en lassen – und welche Geschicht­en sich dahin­ter ver­ber­gen.

Das jüdis­che Leben in Schw­erin reicht bis ins Mit­te­lal­ter zurück. Es war geprägt von Auf­bruch und Erfolg, aber auch von Aus­gren­zung, Ver­fol­gung und Ver­nich­tung. Nach dem Zweit­en Weltkrieg begann ein schwieriger Neuan­fang, neue Impulse erhielt die Gemeinde nach 1990 durch die Zuwan­derung jüdis­ch­er Fam­i­lien aus der ehe­ma­li­gen Sow­je­tu­nion. Heute ist sie mit rund 650 Mit­gliedern wieder ein lebendi­ger Teil unser­er Stadt.

Wie aber lässt sich diese Geschichte sicht­bar machen? Wie kann Erin­nerung lebendig bleiben?

Darüber sprechen wir in dieser Folge von „Man müsste mal …“ mit Ker­stin Eich­horst und Peter Scher­rer. Die bei­den haben den Stadtrundgang „Jüdis­ches Leben in der Schw­er­iner Geschichte“ entwick­elt. Gemein­sam nehmen sie Inter­essierte mit auf einen Weg durch die Stadt, vor­bei an Orten, an denen Geschichte erleb­bar wird.

 


Termine 2026:

30. August / 11:15 Uhr
23. Sep­tem­ber / 15:00 Uhr
18. Okto­ber / 11:15 Uhr
9. Novem­ber / 11:15 Uhr
9. Novem­ber / 14:30 Uhr

Tre­ff­punkt und Karten­vorverkauf: Kul­tur­fo­rum Schleswig-Hol­stein-Haus,
Puschkin­straße 12, 19055 Schw­erin
Dauer: Rund 70 Minuten (1,5 km Fußweg)
Teil­nah­me­beitrag: 7,00 Euro (ermäßigt: 4,00 Euro)
Für Grup­pen sind indi­vidu­elle Ter­minab­sprachen möglich: 0385/77883820 /
info@stiftung-mecklenburg.de


 

Im Pod­cast bericht­en sie, wie die Idee zu dem Rundgang ent­stand, welche Schick­sale sie beson­ders bewegt haben, warum Erin­nerung immer auch Gegen­wart ist – und weshalb sich ein genauer Blick auf die eigene Stadt lohnt.

Wir wün­schen Euch eine span­nende Hör-Reise durch diese Seite der Geschichte Schw­erins in der Folge 158 des Pod­casts „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerk­ing.

 


Zum Podcast

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