Maskierte Täter greifen im Stadtgebiet an:
Jugendlicher im Schlossgarten ausgeraubt
Nach zwei Raubstraftaten am Mittwochmorgen in Schwerin ermittelt die Polizei. In einem Fall wurde ein Mann leicht verletzt, in einem anderen ein Jugendlicher ausgeraubt.

Nach zwei Raubstraftaten am Mittwochmorgen im Stadtgebiet von Schwerin hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen um Hinweise.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurden gegen 6.20 Uhr zwei Männer im Alter von 33 und 37 Jahren im Waldgebiet zwischen der Hamburger Allee und der Mueßer Straße von drei bislang unbekannten Personen angesprochen. Die Täter forderten die Herausgabe von Wertgegenständen. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, griffen sie den 37-jährigen Mann aus Königs Wusterhausen körperlich an und verletzten ihn leicht. Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen ohne Beute in Richtung des angrenzenden Waldgebiets. Zwei der drei Täter sollen maskiert gewesen sein.
Etwa anderthalb Stunden später kam es zu einer weiteren Raubtat im Schweriner Schlossgarten im Bereich Schleifenmühlenweg/Lennéstraße. Gegen 7.50 Uhr bedrohten dort zwei maskierte Männer einen 17-jährigen Schweriner und forderten die Herausgabe von Wertgegenständen. Die Täter erbeuteten das Portemonnaie des Jugendlichen und flüchteten anschließend in Richtung Platz der Jugend.
Die Polizei hat in beiden Fällen Strafanzeigen aufgenommen. Ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht, wird derzeit geprüft.
Zeugen, die Hinweise zu den Vorfällen oder möglichen Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat Schwerin unter der Telefonnummer 0385/5180–2224, per E‑Mail an kk.schwerin@polmv.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.



