Junge Union MV fordert mehr Reformtempo in Landespartei

Mehrere Verbände der Jungen Union in Mecklenburg-Vorpommern fordern deutlich mehr Tempo bei der Neuausrichtung der Partei im Land.

Nicht nur die Bundes-CDU muss sich nach dem endgültigen Ende der Ära Merkel neu aufstellen. | Foto: Gerd AltmannAnlässlich der gestern veröffentlichten Ergebnisse zur Wahl eines neuen CDU-Bundesvorsitzenden bekräftigen der Landesverband der Jungen Union MV sowie die Kreisverbände Rostock, des Landkreises Rostock, Mecklenburgische Seenplatte, Nordwestmecklenburg, Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald und Schwerin den Wunsch nach einem Neuanfang innerhalb der CDU Mecklenburg-Vorpommern.

Nach der desaströsen Land- und Bundestagswahl sei es Zeit, dass sich die CDU in Mecklenburg-Vorpommern erkennbar und konsequent neu ausrichtet. Erste Veränderungen wären bereits eingeleitet, jedoch bedürfe es einer Kraftanstrengung unter Beteiligung der gesamten Partei. Für die JU-Verbände sind ausschließlich personelle Veränderungen dabei unzureichend. Sie sehen die Landes-CDU daher in der Pflicht, sich auch einer Neustrukturierung und inhaltlichen Aufarbeitung zu stellen. Dabei müsse die Parteibasis eine elementare Rolle spielen und einbezogen werden. Kurzfristig solle jedes Mitglied ein Angebot der Teilhabe über digitale Formate und langfristig durch Regionalkonferenzen erhalten. Gleichzeitig sei die Oppositionsarbeit der CDU im Bund und im Land auf die Mitarbeit der kommunalen Mandatsträger sowie Parteigremien auszudehnen. Die Junge Union Mecklenburg-Vorpommern habe bereits ihre Hausaufgaben gemacht und sammele mit ihrer eigenen Reformkommission weitere Vorschläge für die Neuausrichtung der CDU Mecklenburg-Vorpommern.

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