Mo, 9. Februar 2026
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Junge Union wählt neuen Vorstand:
Motor der CDU – Jugendverband setzt weiter auf Wachstum und Einfluss

Die Junge Union Schwerin setzt auf Kontinuität und neue Impulse: Der Schweriner Stadtvertreter Jan Reißig bleibt Vorsitzender, ein verjüngter Vorstand will weiter politisch mitgestalten.

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  • Veröffentlicht Februar 2, 2026
JU-Kreisvor­sitzen­der Jan Reißig wurde am Woch­enen­den wiedegewählt. Foto: pri­vat

Die Junge Union Schw­erin hat am ver­gan­genen Sonnabend auf ihrer Mit­gliederver­samm­lung per­son­elle Weichen für die kom­menden Jahre gestellt. An der Spitze des Kreisver­ban­des ste­ht weit­er­hin der 31-jährige Stadtvertreter Jan Reißig. Er wurde von den Mit­gliedern erneut zum Kreisvor­sitzen­den gewählt. Auch sein Stel­lvertreter Hauke Schilling (26) erhielt erneut das Ver­trauen der Ver­samm­lung.

Neuer Schwung im Vorstand

Verän­derun­gen gab es im geschäfts­führen­den Vor­stand: Julia Ber­gin­s­ki (24) übern­immt kün­ftig das Amt der Schatzmeis­terin. Als Beisitzer wur­den Yahli­na Keitling­haus (25), Tim­on Matz­ick (26), Mar­garete Kramer (18), Matthis Bujara (22), Stel­la Gahrau (17) sowie Niklas Gabler (25) gewählt.

Anerken­nende Worte fand Philipp Geib, Mit­glied im Bun­desvor­stand der Jun­gen Union und stel­lvertre­tender Lan­desvor­sitzen­der der Junge Union Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Der Schw­er­iner Kreisver­band habe sich in den ver­gan­genen Jahren zum „inhaltlichen Motor“ der CDU Schw­erin entwick­elt. Mehrere poli­tis­che Ini­tia­tiv­en seien aus dem Ver­band her­vorge­gan­gen – darunter Vorschläge zur Beflag­gung öffentlich­er Gebäude, zur Arbeit­spflicht für Asyl­be­wer­ber und Bürg­ergeldempfänger sowie zur Ein­rich­tung eines Hun­de­stran­des in Zip­pen­dorf. Auch eine Idee zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rund­funks habe es bis in den Bun­desvor­stand der Jun­gen Union geschafft.

„Selbstwirksamkeit kein Fremdwort“

Kreisvor­sitzen­der Reißig zeigte sich nach der Wahl zufrieden und betonte den starken Zusam­men­halt inner­halb des Ver­ban­des. Es sei ein „tolles Gefühl“, eine Organ­i­sa­tion zu führen, für die Selb­st­wirk­samkeit kein Fremd­wort sei. Die JU Schw­erin ste­he für Prag­ma­tismus, fak­ten­basierte Debat­ten und eine sachori­en­tierte poli­tis­che Kul­tur. Ziel bleibe es, weit­er zu wach­sen und ins­beson­dere junge Schw­er­iner­in­nen und Schw­er­iner für poli­tis­ches Engage­ment zu begeis­tern.