Junge Union wählt neuen Vorstand:
Motor der CDU – Jugendverband setzt weiter auf Wachstum und Einfluss
Die Junge Union Schwerin setzt auf Kontinuität und neue Impulse: Der Schweriner Stadtvertreter Jan Reißig bleibt Vorsitzender, ein verjüngter Vorstand will weiter politisch mitgestalten.

Die Junge Union Schwerin hat am vergangenen Sonnabend auf ihrer Mitgliederversammlung personelle Weichen für die kommenden Jahre gestellt. An der Spitze des Kreisverbandes steht weiterhin der 31-jährige Stadtvertreter Jan Reißig. Er wurde von den Mitgliedern erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt. Auch sein Stellvertreter Hauke Schilling (26) erhielt erneut das Vertrauen der Versammlung.
Neuer Schwung im Vorstand
Veränderungen gab es im geschäftsführenden Vorstand: Julia Berginski (24) übernimmt künftig das Amt der Schatzmeisterin. Als Beisitzer wurden Yahlina Keitlinghaus (25), Timon Matzick (26), Margarete Kramer (18), Matthis Bujara (22), Stella Gahrau (17) sowie Niklas Gabler (25) gewählt.
Anerkennende Worte fand Philipp Geib, Mitglied im Bundesvorstand der Jungen Union und stellvertretender Landesvorsitzender der Junge Union Mecklenburg-Vorpommern. Der Schweriner Kreisverband habe sich in den vergangenen Jahren zum „inhaltlichen Motor“ der CDU Schwerin entwickelt. Mehrere politische Initiativen seien aus dem Verband hervorgegangen – darunter Vorschläge zur Beflaggung öffentlicher Gebäude, zur Arbeitspflicht für Asylbewerber und Bürgergeldempfänger sowie zur Einrichtung eines Hundestrandes in Zippendorf. Auch eine Idee zur Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks habe es bis in den Bundesvorstand der Jungen Union geschafft.
„Selbstwirksamkeit kein Fremdwort“
Kreisvorsitzender Reißig zeigte sich nach der Wahl zufrieden und betonte den starken Zusammenhalt innerhalb des Verbandes. Es sei ein „tolles Gefühl“, eine Organisation zu führen, für die Selbstwirksamkeit kein Fremdwort sei. Die JU Schwerin stehe für Pragmatismus, faktenbasierte Debatten und eine sachorientierte politische Kultur. Ziel bleibe es, weiter zu wachsen und insbesondere junge Schwerinerinnen und Schweriner für politisches Engagement zu begeistern.



