Mi, 10. Dezember 2025
Close

Abkühlung auch für Vierbeiner:
Junge Union will Hundestrand in Zippendorf

Die Junge Union Schwerin schlägt vor, am Zippendorfer Strand einen eigenen Bereich für Hunde einzurichten – als Reaktion auf den Wunsch vieler Tierhalter nach offiziellen Bademöglichkeiten.

Avatar-Foto
  • Veröffentlicht Dezember 2, 2025
Zip­pen­dor­fer Strand in Schw­erin. Foto: Schw­erin-Lokal

 

Die Junge Union (JU) Schw­erin set­zt sich für die Ein­rich­tung eines Hun­de­stran­des am Zip­pen­dor­fer Strand ein. Nach Angaben der Jugen­dor­gan­i­sa­tion der CDU soll damit auf den Wun­sch viel­er Hun­debe­sitzer in der Lan­deshaupt­stadt reagiert wer­den, ihren Tieren eine offizielle Bademöglichkeit zu bieten.

„Wir sind mit vie­len Hun­debe­sitzern ins Gespräch gekom­men und haben fest­gestellt, dass es in Schw­erin kaum geeignete Flächen für Hunde gibt“, erk­lärt JU-Mit­glied Tim­on Matz­ick, der selb­st einen Hund hat. Aus diesen Gesprächen sei schließlich der Antrag ent­standen, den der Kreisvor­stand der JU ein­stim­mig unter­stützte. Der Kreisvor­sitzende und Stadtvertreter Jan Reißig brachte das Anliegen anschließend in die CDU-Frak­tion ein.

 

Laut Timon Matzick sei die Nachfrage schon da. Foto: Timon Matzick
Laut Tim­on Matz­ick sei die Nach­frage schon da. Foto: Tim­on Matz­ick

 

Zippendorfer Strand als Wunschstandort

Laut der Jun­gen Union wurde der Zip­pen­dor­fer Strand bewusst als Stan­dort gewählt. Während an den meis­ten Ost­seesträn­den eigene Hun­de­bere­iche ein­gerichtet seien, fehle ein solch­es Ange­bot bis­lang in Schw­erin. „Der Strand sollte allen die Möglichkeit zur Abküh­lung bieten – auch den Vier­bein­ern“, so die JU.

Nach Angaben der Organ­i­sa­tion leben in Schw­erin rund 4.000 Hunde. Viele ihrer Hal­ter wün­scht­en sich mehr Rück­sicht­nahme und Ange­bote für Hunde im Stadt­ge­bi­et. Ziel sei es, so die JU, mit kosten­neu­tralen Maß­nah­men wie einem Hun­de­strand die Leben­squal­ität für Men­sch und Tier zu verbessern. Die Ini­tia­tive wird von der CDU-Frak­tion ein­stim­mig unter­stützt, die nun einen über­ar­beit­eten Antrag in die Stadtvertre­tung ein­brin­gen will.

Bedenken in Bezug auf Umwelt- oder Hygien­e­fra­gen sieht die Junge Union nicht. Entsprechende Prü­fun­gen wür­den ohne­hin von der Ver­wal­tung vorgenom­men, heißt es. Nach Ein­schätzung der JU kön­nte der Hun­de­strand ins­beson­dere für Bewohn­er der Stadt­teile Mueß, Mueßer Holz und Neu Zip­pen­dorf inter­es­sant sein.

In bish­eri­gen Gesprächen habe es laut Matz­ick pos­i­tive Rück­mel­dun­gen von Hun­de­hal­tern gegeben. In der bre­it­en Öffentlichkeit sei das The­ma allerd­ings noch wenig präsent. „Wenn wir den Hun­de­strand bere­its für den kom­menden Som­mer möglich machen möcht­en, müssen wir das The­ma jet­zt auf­greifen“, so die Junge Union.