Abkühlung auch für Vierbeiner:
Junge Union will Hundestrand in Zippendorf
Die Junge Union Schwerin schlägt vor, am Zippendorfer Strand einen eigenen Bereich für Hunde einzurichten – als Reaktion auf den Wunsch vieler Tierhalter nach offiziellen Bademöglichkeiten.

Die Junge Union (JU) Schwerin setzt sich für die Einrichtung eines Hundestrandes am Zippendorfer Strand ein. Nach Angaben der Jugendorganisation der CDU soll damit auf den Wunsch vieler Hundebesitzer in der Landeshauptstadt reagiert werden, ihren Tieren eine offizielle Bademöglichkeit zu bieten.
„Wir sind mit vielen Hundebesitzern ins Gespräch gekommen und haben festgestellt, dass es in Schwerin kaum geeignete Flächen für Hunde gibt“, erklärt JU-Mitglied Timon Matzick, der selbst einen Hund hat. Aus diesen Gesprächen sei schließlich der Antrag entstanden, den der Kreisvorstand der JU einstimmig unterstützte. Der Kreisvorsitzende und Stadtvertreter Jan Reißig brachte das Anliegen anschließend in die CDU-Fraktion ein.

Zippendorfer Strand als Wunschstandort
Laut der Jungen Union wurde der Zippendorfer Strand bewusst als Standort gewählt. Während an den meisten Ostseestränden eigene Hundebereiche eingerichtet seien, fehle ein solches Angebot bislang in Schwerin. „Der Strand sollte allen die Möglichkeit zur Abkühlung bieten – auch den Vierbeinern“, so die JU.
Nach Angaben der Organisation leben in Schwerin rund 4.000 Hunde. Viele ihrer Halter wünschten sich mehr Rücksichtnahme und Angebote für Hunde im Stadtgebiet. Ziel sei es, so die JU, mit kostenneutralen Maßnahmen wie einem Hundestrand die Lebensqualität für Mensch und Tier zu verbessern. Die Initiative wird von der CDU-Fraktion einstimmig unterstützt, die nun einen überarbeiteten Antrag in die Stadtvertretung einbringen will.
Bedenken in Bezug auf Umwelt- oder Hygienefragen sieht die Junge Union nicht. Entsprechende Prüfungen würden ohnehin von der Verwaltung vorgenommen, heißt es. Nach Einschätzung der JU könnte der Hundestrand insbesondere für Bewohner der Stadtteile Mueß, Mueßer Holz und Neu Zippendorf interessant sein.
In bisherigen Gesprächen habe es laut Matzick positive Rückmeldungen von Hundehaltern gegeben. In der breiten Öffentlichkeit sei das Thema allerdings noch wenig präsent. „Wenn wir den Hundestrand bereits für den kommenden Sommer möglich machen möchten, müssen wir das Thema jetzt aufgreifen“, so die Junge Union.



