Musik, Schauspiel und Ballett:
Juni bringt Höhepunkte auf die Bühnen des Landes
Mit zwei Premieren, mehreren Konzerten und zahlreichen Sonderveranstaltungen startet das Mecklenburgische Staatstheater in einen abwechslungsreichen Juni.

Mit zwei Premieren, Konzerten, Gastspielen und Sonderveranstaltungen präsentiert das Mecklenburgische Staatstheater im Juni ein umfangreiches Programm. Gleichzeitig nehmen die Schlossfestspiele Schwerin weiter Fahrt auf.
Den Auftakt macht am 18. Juni die plattdeutsche Rock-Revue „Krawall in’n Häuhnerstall“ der Fritz-Reuter-Bühne im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß. In der Inszenierung von Sandra Keck treffen Tiere und Menschen auf einem Bauernhof aufeinander und erzählen mit viel Musik und Humor von ihren Sorgen, Hoffnungen und Träumen. Bekannte Songs erhalten dabei plattdeutsche Texte.
Bereits einen Tag später feiert „Die Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill Premiere im Theaterzelt. Die spartenübergreifende Produktion verbindet Schauspiel und Musiktheater. Regie führt Patrick Wengenroth, die musikalische Leitung übernimmt Martin Schelhaas mit der Mecklenburgischen Staatskapelle.
Konzerte im Zeichen des Welterbes
Im Rahmen der UNESCO-Welterbewoche beteiligt sich die Mecklenburgische Staatskapelle am 6. Juni mit dem Festkonzert „Gesternmorgen – Klang der Zeiten“. Unter der Leitung des international renommierten Dirigenten Hartmut Haenchen erklingen Werke von Johann Wilhelm Hertel, Friedrich von Flotow und Franz Schubert.
Einen Tag später folgt das 4. Kammerkonzert im Staatlichen Museum Schwerin. Im Mittelpunkt stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy, zwei der bekanntesten musikalischen Wunderkinder der Musikgeschichte.
Zu den weiteren Höhepunkten zählt die „Lange Nacht der Kataklysmen“ am 5. Juni in der M*Halle. Dabei werden die Produktionen „Ich werde dich lieben“ und „Sterni und die Astronauten“ letztmals gemeinsam aufgeführt.
Mit dem Wunschkonzert „Hit Me Baby One More Time“ verabschiedet sich am 6. Juni zudem ein beliebtes Format des Schauspiels. Ebenfalls auf dem Spielplan stehen eine musikalische Führung im Marstall, das Hörspieloratorium „Imiona nurtu. Die Namen der Strömung“ sowie Gastspiele und theaterpädagogische Angebote.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Abschied von Thomas Ott-Albrecht, der nach mehr als drei Jahrzehnten am Theater in Parchim in den Ruhestand geht. Sein Wirken wird am 20. Juni mit einem Sommerfest in der Kulturmühle Parchim gewürdigt.
Zum Monatsende stehen zudem mehrere Produktionen letztmals auf dem Spielplan, darunter „Parlament der Dinge“, der Ballettabend „Once Upon a Time“ sowie „Nicht von dieser Welt oder Der Astronaut muss weiter“ in Parchim.




