Di, 14. Juli 2026
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Musik, Schauspiel und Ballett:
Juni bringt Höhepunkte auf die Bühnen des Landes

Mit zwei Premieren, mehreren Konzerten und zahlreichen Sonderveranstaltungen startet das Mecklenburgische Staatstheater in einen abwechslungsreichen Juni.

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  • Veröffentlicht Juni 8, 2026
Schloss­fest­spiele auf dem Alten Garten sind Geschichte. | Foto: Anna May / Quelle: Meck­len­bur­gis­ches Staat­sthe­ater

 

Mit zwei Pre­mieren, Konz­erten, Gast­spie­len und Son­derver­anstal­tun­gen präsen­tiert das Meck­len­bur­gis­che Staat­sthe­ater im Juni ein umfan­gre­ich­es Pro­gramm. Gle­ichzeit­ig nehmen die Schloss­fest­spiele Schw­erin weit­er Fahrt auf.

Den Auf­takt macht am 18. Juni die plattdeutsche Rock-Revue „Krawall in’n Häuh­n­er­stall“ der Fritz-Reuter-Bühne im Freilicht­mu­se­um Schw­erin-Mueß. In der Insze­nierung von San­dra Keck tre­f­fen Tiere und Men­schen auf einem Bauern­hof aufeinan­der und erzählen mit viel Musik und Humor von ihren Sor­gen, Hoff­nun­gen und Träu­men. Bekan­nte Songs erhal­ten dabei plattdeutsche Texte.

Bere­its einen Tag später feiert „Die Dreigroschenop­er“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill Pre­miere im The­aterzelt. Die spartenüber­greifende Pro­duk­tion verbindet Schaus­piel und Musik­the­ater. Regie führt Patrick Wen­gen­roth, die musikalis­che Leitung übern­immt Mar­tin Schel­haas mit der Meck­len­bur­gis­chen Staatskapelle.

Konzerte im Zeichen des Welterbes

Im Rah­men der UNESCO-Wel­ter­be­woche beteiligt sich die Meck­len­bur­gis­che Staatskapelle am 6. Juni mit dem Fes­tkonz­ert „Gestern­mor­gen – Klang der Zeit­en“. Unter der Leitung des inter­na­tion­al renom­mierten Diri­gen­ten Hart­mut Haenchen erklin­gen Werke von Johann Wil­helm Her­tel, Friedrich von Flo­tow und Franz Schu­bert.

Einen Tag später fol­gt das 4. Kam­merkonz­ert im Staatlichen Muse­um Schw­erin. Im Mit­telpunkt ste­hen Werke von Wolf­gang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy, zwei der bekan­ntesten musikalis­chen Wun­derkinder der Musikgeschichte.

Zu den weit­eren Höhep­unk­ten zählt die „Lange Nacht der Kataklys­men“ am 5. Juni in der M*Halle. Dabei wer­den die Pro­duk­tio­nen „Ich werde dich lieben“ und „Sterni und die Astro­naut­en“ let­zt­mals gemein­sam aufge­führt.

Mit dem Wun­schkonz­ert „Hit Me Baby One More Time“ ver­ab­schiedet sich am 6. Juni zudem ein beliebtes For­mat des Schaus­piels. Eben­falls auf dem Spielplan ste­hen eine musikalis­che Führung im Marstall, das Hör­spielorato­ri­um „Imiona nur­tu. Die Namen der Strö­mung“ sowie Gast­spiele und the­ater­päd­a­gogis­che Ange­bote.

Beson­dere Aufmerk­samkeit gilt dem Abschied von Thomas Ott-Albrecht, der nach mehr als drei Jahrzehn­ten am The­ater in Parchim in den Ruh­e­s­tand geht. Sein Wirken wird am 20. Juni mit einem Som­mer­fest in der Kul­tur­müh­le Parchim gewürdigt.

Zum Monat­sende ste­hen zudem mehrere Pro­duk­tio­nen let­zt­mals auf dem Spielplan, darunter „Par­la­ment der Dinge“, der Bal­let­tabend „Once Upon a Time“ sowie „Nicht von dieser Welt oder Der Astro­naut muss weit­er“ in Parchim.