Sa, 13. Juni 2026
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Welterbe-Tage:
Kammerkonzert widmet sich zwei musikalischen Wunderkindern

Das 4. Kammerkonzert der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin widmet sich am 7. Juni den Komponisten Mozart und Mendelssohn Bartholdy im Staatlichen Museum.

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  • Veröffentlicht Juni 1, 2026
Johannes Dworatzek, Antonia Fischer, Ryutaro Omura, Yağmur Erdoğan (Foto: Silke Winkler)
Johannes Dworatzek, Anto­nia Fis­ch­er, Ryu­taro Omu­ra, Yağmur Erdoğan Foto: Silke Win­kler

 

Im Rah­men der Schw­er­iner Wel­terbe-Tage 2026 lädt die Meck­len­bur­gis­che Staatskapelle Schw­erin am Son­ntag, 7. Juni, zum 4. Kam­merkonz­ert in das Staatliche Muse­um Schw­erin ein. Beginn der Ver­anstal­tung ist um 11 Uhr.

Das Konz­ert­pro­gramm wid­met sich Wolf­gang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy. Bei­de Kom­pon­is­ten gal­ten bere­its in jun­gen Jahren als außergewöhn­liche Tal­ente und erlangten europaweit Bekan­ntheit. Darüber hin­aus verbindet sie ihr ver­gle­ich­sweise früher Tod: Mozart starb im Alter von 35 Jahren, Mendelssohn mit 38 Jahren.

Gestal­tet wird das Konz­ert von den Musik­ern Ryu­taro Omu­ra und Anto­nia Fis­ch­er an den Vio­li­nen, Yağ­mur Erdoğan an der Vio­la sowie Johannes Dworatzek am Vio­lon­cel­lo.

Mozarts Hommage an Joseph Haydn

Auf dem Pro­gramm ste­ht zunächst Mozarts Stre­ichquar­tett Nr. 17 in B‑Dur. Das Werk gehört zu den soge­nan­nten „Haydn-Quar­tet­ten“, mit denen Mozart seinem musikalis­chen Vor­bild Joseph Haydn seine Wertschätzung aus­drück­te. Das Quar­tett gilt als bedeu­ten­des Beispiel seines reifen Kam­mer­musikschaf­fens und zeich­net sich durch eine aus­ge­wo­gene musikalis­che Kom­mu­nika­tion zwis­chen den Instru­menten aus.

Frühes Meisterwerk von Mendelssohn

Im zweit­en Teil des Konz­erts erklingt Felix Mendelssohn Bartholdys Stre­ichquar­tett Nr. 2 in a‑Moll. Die Kom­po­si­tion ent­stand 1827, als der Kom­pon­ist erst 18 Jahre alt war. Das Werk ent­stand kurz nach dem Tod Lud­wig van Beethovens und zeigt Ein­flüsse von dessen späten Stre­ichquar­tet­ten.