Welterbe-Tage:
Kammerkonzert widmet sich zwei musikalischen Wunderkindern
Das 4. Kammerkonzert der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin widmet sich am 7. Juni den Komponisten Mozart und Mendelssohn Bartholdy im Staatlichen Museum.

Im Rahmen der Schweriner Welterbe-Tage 2026 lädt die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin am Sonntag, 7. Juni, zum 4. Kammerkonzert in das Staatliche Museum Schwerin ein. Beginn der Veranstaltung ist um 11 Uhr.
Das Konzertprogramm widmet sich Wolfgang Amadeus Mozart und Felix Mendelssohn Bartholdy. Beide Komponisten galten bereits in jungen Jahren als außergewöhnliche Talente und erlangten europaweit Bekanntheit. Darüber hinaus verbindet sie ihr vergleichsweise früher Tod: Mozart starb im Alter von 35 Jahren, Mendelssohn mit 38 Jahren.
Gestaltet wird das Konzert von den Musikern Ryutaro Omura und Antonia Fischer an den Violinen, Yağmur Erdoğan an der Viola sowie Johannes Dworatzek am Violoncello.
Mozarts Hommage an Joseph Haydn
Auf dem Programm steht zunächst Mozarts Streichquartett Nr. 17 in B‑Dur. Das Werk gehört zu den sogenannten „Haydn-Quartetten“, mit denen Mozart seinem musikalischen Vorbild Joseph Haydn seine Wertschätzung ausdrückte. Das Quartett gilt als bedeutendes Beispiel seines reifen Kammermusikschaffens und zeichnet sich durch eine ausgewogene musikalische Kommunikation zwischen den Instrumenten aus.
Frühes Meisterwerk von Mendelssohn
Im zweiten Teil des Konzerts erklingt Felix Mendelssohn Bartholdys Streichquartett Nr. 2 in a‑Moll. Die Komposition entstand 1827, als der Komponist erst 18 Jahre alt war. Das Werk entstand kurz nach dem Tod Ludwig van Beethovens und zeigt Einflüsse von dessen späten Streichquartetten.




