Kammern fragen nach Wirtschaftsfreundlichkeit von Kommunen

Die Handwerkskammer Schwerin und die IHK zu Schwerin haben eine gemeinsame Umfrage zur Wirtschaftsfreundlichkeit von Kommunen in Westmecklenburg gestartet.

Noch bis zum 22. Februar können sich die Mitgliedsbetriebe der Handwerkskammer Schwerin und der IHK zu Schwerin an einer Umfrage zur Wirtschaftsfreundlichkeit ihrer jeweiligen Kommune beteiligen. Die Umfrage dient den Kammern zur Vorbereitung von Diskussionsforen für Unternehmer im Vorfeld der Kommunalwahl am 26. Mai 2019. 

„Die Umfrage nimmt nicht viel Zeit in Anspruch, deckt aber viele unternehmensrelevante Aspekte ab, die für die Standortqualität von Kommunen von großer Bedeutung sind“, erläutert Edgar Hummelsheim, der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Schwerin. Siegbert Eisenach, der Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin ergänzt: „Die Umfrage ist ein wichtiger Bestandteil für die Meinungsbildung der Wirtschaft in Westmecklenburg. Vor allem die flächendeckende Befragung unserer Mitgliedsunternehmen ist dafür besonders wichtig.“

Gefragt wird unter anderem nach der Verkehrsanbindung, der Ausschreibungspraxis für öffentliche Aufträge, der Angemessenheit der Gewerbesteuer oder nach Qualität, Zusammenarbeit und Erreichbarkeit der zuständigen Berufsschule. Einen breiteren Raum nimmt ein Fragenblock zur digitalen Infrastruktur ein. Hier wird konkret erfasst, welche Breitbandverfügbarkeit am Standort besteht, ob diese angemessen ist und wie die Qualität von Internet und Telefonie via Mobilfunk eingeschätzt wird.

„Wir freuen uns, wenn uns möglichst viele Unternehmen bei dieser Umfrage unterstützen. Nur auf der Basis valider Aussagen zur Standortqualität unserer Kommunen können wir uns erfolgreich für die Interessen unserer Mitglieder einsetzen“, so die beiden Hauptgeschäftsführer.

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