Mo, 13. Juli 2026
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24 Stunden auf dem Rad für den guten Zweck:
Schweriner sammeln Spenden für Kinderhospizarbeit

Vier Radfahrer aus Schwerin legen in 24 Stunden rund 500 Kilometer durch Mecklenburg-Vorpommern zurück. Mit ihrer Benefiztour sammeln sie Spenden für die ambulante Kinderhospizarbeit im Land.

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  • Veröffentlicht Juni 15, 2026
Bere­its vor dem Startschuss zum 24-Stun­den-Ren­nen wur­den Spenden übergeben. Foto: LHS

 

Vier Rad­fahrer, rund 500 Kilo­me­ter und ein klares Ziel: Mit ihrer mit­tler­weile siebten Extrem­rad­tour durch Meck­len­burg-Vor­pom­mern sam­meln Sportler aus Schw­erin erneut Spenden für die ambu­lante Kinder­hos­pizarbeit. Am Don­ner­stagvor­mit­tag fiel am Südufer des Pfaf­fen­te­ichs der Startschuss für die 24-Stun­den-Tour.

Daniel Rack­witz, Felix Dit­tbern­er sowie die Brüder Den­nis und Michael Kruse wollen inner­halb eines Tages eine rund 500 Kilo­me­ter lange Strecke durch das Land zurück­le­gen. Die Route führt über Wis­mar, Ros­tock, Stral­sund, Greif­swald, Anklam, Neubran­den­burg, Mirow, Plau am See, Parchim und Lud­wigslust zurück nach Schw­erin. Die Ankun­ft am Pfaf­fen­te­ich wird für Fre­itag gegen 9 Uhr erwartet.

Bere­its zum drit­ten Mal unter­stützen die Rad­sportler mit ihrer Aktion die ambu­lanten Kinder­hos­piz­di­en­ste in Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Im ver­gan­genen Jahr kon­nten auf diese Weise 7500 Euro an die beteiligten Vere­ine übergeben wer­den.

Schirmherr der Tour ist Schw­erins erster Stel­lvertreter des Ober­bürg­er­meis­ters, Bernd Not­te­baum. Er würdigte das Engage­ment der Teil­nehmer: „Die konkrete finanzielle Unter­stützung hil­ft der ambu­lanten Kinder­hos­pizarbeit. Die Spenden­tour macht aber auch zusät­zlich auf die unverzicht­bare Arbeit dieser von vie­len Ehre­namtlichen getra­ge­nen Vere­ine aufmerk­sam und würdigt deren Engage­ment.“

Mehr als 5000 Euro zum Start übergeben

Vor dem Start hat­ten sich zahlre­iche Unter­stützer am Pfaf­fen­te­ich ver­sam­melt. Dort wurde ein Aktion­szelt aufge­baut, in dem erste Spenden­gelder übergeben wur­den. Die Stein­bild­hauerei Lange, die Stadtwerke Schw­erin GmbH und die CSK Soft­ware GmbH spende­ten gemein­sam 5250 Euro für die Kinder­hos­pizarbeit.

Organ­isiert wird die Bene­fiz­tour von Michael Kruse, der die Aktion bere­its zum siebten Mal auf die Beine stellt. Auch während der Fahrt kön­nen weit­ere Spenden einge­hen.

Unterstützung für schwerkranke Kinder und ihre Familien

In Meck­len­burg-Vor­pom­mern gibt es derzeit vier ambu­lante Kinder­hos­piz­di­en­ste in Greif­swald, Ros­tock, Mirow und Schw­erin. Ein sta­tionäres Kinder­hos­piz existiert im Land bis­lang nicht.

Der Hos­pizvere­in Schw­erin wurde 1996 gegrün­det und zählt heute rund 100 qual­i­fizierte ehre­namtliche Beglei­t­erin­nen und Begleit­er. Mit seinem ambu­lanten Kinder­hos­piz­di­enst „Fridolin“ unter­stützt der Vere­in lebensverkürzt erkrank­te Kinder sowie deren Fam­i­lien und Geschwis­ter. Darüber hin­aus begleit­et er Kinder und Jugendliche, wenn eine wichtige Bezugsper­son schw­er erkrankt ist, und unter­stützt trauernde Eltern in Schw­erin und Umge­bung.

Seit 2024 bietet der Vere­in zudem kindgerechte „Let­zte-Hil­fe-Kurse“ für Schü­lerin­nen und Schüler im Alter von acht bis 16 Jahren an.

 


So können Interessierte helfen

Wer die Spenden­tour 2026 zugun­sten der ambu­lanten Kinder­hos­pizarbeit unter­stützen möchte, kann auf das Spendenkon­to des Hos­pizvere­ins Schw­erin ein­zahlen:

Hos­pizvere­in Schw­erin e.V.
IBAN DE69 1405 2000 0306 5058 27
SWIFT-BIC NOLADE21LWL
Sparkasse Meck­len­burg-Schw­erin

Als Ver­wen­dungszweck sollte „Spenden­tour 2026“ angegeben wer­den.

Inter­essierte, die sich ehre­namtlich engagieren möcht­en, kön­nen sich bere­its jet­zt beim Hos­pizvere­in Schw­erin melden. Der näch­ste kosten­lose Qual­i­fizierungskurs für die Mitar­beit in der Kinder­hos­pizarbeit ist für Okto­ber 2027 geplant.