24 Stunden auf dem Rad für den guten Zweck:
Schweriner sammeln Spenden für Kinderhospizarbeit
Vier Radfahrer aus Schwerin legen in 24 Stunden rund 500 Kilometer durch Mecklenburg-Vorpommern zurück. Mit ihrer Benefiztour sammeln sie Spenden für die ambulante Kinderhospizarbeit im Land.

Vier Radfahrer, rund 500 Kilometer und ein klares Ziel: Mit ihrer mittlerweile siebten Extremradtour durch Mecklenburg-Vorpommern sammeln Sportler aus Schwerin erneut Spenden für die ambulante Kinderhospizarbeit. Am Donnerstagvormittag fiel am Südufer des Pfaffenteichs der Startschuss für die 24-Stunden-Tour.
Daniel Rackwitz, Felix Dittberner sowie die Brüder Dennis und Michael Kruse wollen innerhalb eines Tages eine rund 500 Kilometer lange Strecke durch das Land zurücklegen. Die Route führt über Wismar, Rostock, Stralsund, Greifswald, Anklam, Neubrandenburg, Mirow, Plau am See, Parchim und Ludwigslust zurück nach Schwerin. Die Ankunft am Pfaffenteich wird für Freitag gegen 9 Uhr erwartet.
Bereits zum dritten Mal unterstützen die Radsportler mit ihrer Aktion die ambulanten Kinderhospizdienste in Mecklenburg-Vorpommern. Im vergangenen Jahr konnten auf diese Weise 7500 Euro an die beteiligten Vereine übergeben werden.
Schirmherr der Tour ist Schwerins erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters, Bernd Nottebaum. Er würdigte das Engagement der Teilnehmer: „Die konkrete finanzielle Unterstützung hilft der ambulanten Kinderhospizarbeit. Die Spendentour macht aber auch zusätzlich auf die unverzichtbare Arbeit dieser von vielen Ehrenamtlichen getragenen Vereine aufmerksam und würdigt deren Engagement.“
Mehr als 5000 Euro zum Start übergeben
Vor dem Start hatten sich zahlreiche Unterstützer am Pfaffenteich versammelt. Dort wurde ein Aktionszelt aufgebaut, in dem erste Spendengelder übergeben wurden. Die Steinbildhauerei Lange, die Stadtwerke Schwerin GmbH und die CSK Software GmbH spendeten gemeinsam 5250 Euro für die Kinderhospizarbeit.
Organisiert wird die Benefiztour von Michael Kruse, der die Aktion bereits zum siebten Mal auf die Beine stellt. Auch während der Fahrt können weitere Spenden eingehen.
Unterstützung für schwerkranke Kinder und ihre Familien
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es derzeit vier ambulante Kinderhospizdienste in Greifswald, Rostock, Mirow und Schwerin. Ein stationäres Kinderhospiz existiert im Land bislang nicht.
Der Hospizverein Schwerin wurde 1996 gegründet und zählt heute rund 100 qualifizierte ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter. Mit seinem ambulanten Kinderhospizdienst „Fridolin“ unterstützt der Verein lebensverkürzt erkrankte Kinder sowie deren Familien und Geschwister. Darüber hinaus begleitet er Kinder und Jugendliche, wenn eine wichtige Bezugsperson schwer erkrankt ist, und unterstützt trauernde Eltern in Schwerin und Umgebung.
Seit 2024 bietet der Verein zudem kindgerechte „Letzte-Hilfe-Kurse“ für Schülerinnen und Schüler im Alter von acht bis 16 Jahren an.
So können Interessierte helfen
Wer die Spendentour 2026 zugunsten der ambulanten Kinderhospizarbeit unterstützen möchte, kann auf das Spendenkonto des Hospizvereins Schwerin einzahlen:
Hospizverein Schwerin e.V.
IBAN DE69 1405 2000 0306 5058 27
SWIFT-BIC NOLADE21LWL
Sparkasse Mecklenburg-Schwerin
Als Verwendungszweck sollte „Spendentour 2026“ angegeben werden.
Interessierte, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, können sich bereits jetzt beim Hospizverein Schwerin melden. Der nächste kostenlose Qualifizierungskurs für die Mitarbeit in der Kinderhospizarbeit ist für Oktober 2027 geplant.


![Junge Schulsanitäter punkten mit Wissen und Teamgeist DRK_Behandlung_Verätzungen_BU2[7]](https://schwerin-lokal.de/wp-content/uploads/2026/06/DRK_Behandlung_Veraetzungen_BU27-3-scaled.jpeg)


