Kindertafel Schwerin: CDU-Fraktion möchte sozialpädagogische Betreuung sichern

Die CDU möchte einen kontinuierlichen und langfristigen Einsatz einer sozialpädagogischen Fachkraft für alle Standorte der Schweriner Kindertafeln gefördert haben.

CDU-Stadtvertreter Georg-Christian Riedel

Die CDU-Fraktion in der Schweriner Stadtvertretung will die sozialpädagogische Betreuung von benachteiligten Kindern im Rahmen der Schweriner Tafel sichern. Zu diesem Zweck soll ein kontinuierlicher und langfristiger Einsatz einer sozialpädagogischen Fachkraft für alle Standorte der Schweriner Kindertafeln gefördert werden.
„Die Kinder halten sich länger in den Räumen der Kindertafeln (z.B. Hegelstraße oder Heinrich-Mann-Straße) auf, um den Nachmittag in Gesellschaft zu verbringen, miteinander zu spielen oder die Hausaufgaben zu erledigen. Das bedeutet eine Überforderung der Mitarbeitenden, deren Kernaufgabe nur die Zubereitung der Mahlzeiten ist. Eine Projektförderung, die zeitlich begrenzt ist oder eine stundenweise Betreuung durch einen Träger der Jugendhilfe reichen nicht aus“, sagt Stadtvertreter Georg-Christian Riedel.

 

Täglich 40 bis 60 Kinder bei der Kindertafel

 

Im Stadtteil Mueßer Holz wurde die Kindertafel 2007 eingerichtet. Auf Grund der zahlreichen Nachfragen aus Kindereinrichtungen und Schulen, die eine mangelnde Versorgung ihrer Kinder beklagten, reagierte der Verein „Schweriner Tafel e.V.“ mit diesem Projekt. Mitarbeitende in Beschäftigungsmaßnahmen bereiten von Montag bis Freitag ein Frühstück, Mittagessen und Kaffeetrinken zu. Alle Mahlzeiten werden für Kinder kostenlos abgegeben. Das wird durch die Lebensmittel- und Geldspenden ermöglicht.

 

„Allein in der Hegelstraße besuchen ca. 40 – 60 Kinder täglich die Einrichtung. Ein Drittel davon sind Kinder mit Flüchtlings- oder Migrationshintergrund. Auch Kinder des ehemaligen Vereins Power for Kids nehmen am Mittagessen teil. Die Kinder sind an fünf Tagen der Woche regelmäßig in der Kindertafel. Die anhaltende Situation überfordert derzeit den Schweriner Tafel e.V.“, sagt Georg-Christian Riedel. Eine sozialpädagogische Kraft soll hier Abhilfe schaffen. 

 

 

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