Di, 20. Januar 2026
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SSC Palmberg Schwerin:
Klares 3:0 in Potsdam

Mit Höhen und Tiefen, aber letztlich souverän setzten sich die Bundesliga-Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin beim SC Potsdam mit 3:0 durch.

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  • Veröffentlicht Oktober 23, 2024
Nur selten konnte Jaely Keene am Mittwoch in Potsdam so kraftvoll durchziehen wie hier im Heimspiel gegen Suhl. Links beobachtet Kapitänin Anne Hölzig die Situation. Foto: Hubertus Albers
Nur sel­ten kon­nte Jae­ly Keene am Mittwoch in Pots­dam so kraftvoll durchziehen wie hier im Heim­spiel gegen Suhl. Links beobachtet Kapitänin Anne Hölzig die Sit­u­a­tion. Foto: Huber­tus Albers

 

Um Punkt 19 Uhr schritt Anne Hölzig am Mittwoch in der Pots­damer MBS-Are­na zum Auf­schlag­punkt. Als sie das Ser­vice-Recht wieder abgeben musste, hat­te die Kapitänin ihren SSC Palm­berg Schw­erin beim SC Pots­dam mit 5:0 in Führung gebracht. Damit war die Marschroute für diese Par­tie vorbes­timmt. Let­ztlich gewann der Reko­rd­meis­ter in nur 74 Spielminuten klar mit 3:0 (25:20, 25:22, 25:20). Und Anne Hölzig legte mit diesem furiosen Auf­takt den Grund­stein für ihre Wahl zur „Wertvoll­sten Spielerin”, obwohl Teamkam­eradin Elles Dambrink 17 Zäh­ler auf der Haben­seite ver­buchte und damit deut­lich erfol­gre­ich­er war.

Durch­gang eins wurde nach Hölzigs Auf­schlagserie zur Form­sache. Den Fünf-Punk­te-Vor­sprung aus der Start­phase gab Schw­erin nie her, kon­nte beina­he schon ein Train­ing unter Wet­tkampf­be­din­gun­gen absolvieren. Pots­dam präsen­tierte sich – nicht ganz uner­wartet – als zu wenig einge­spielt, nach­dem die Mannschaft der ver­gan­genen Sai­son nahezu voll­ständig abge­wan­dert ist und ein völ­lig neues Team aufgestellt wer­den musste.

Aber Pots­dam hat­te offen­bar schnell gel­ernt. In Satz zwei blieb die Par­tie recht lange offen, beim 13:12 kon­nten die Gast­ge­berin­nen sog­ar ihre erste Führung feiern. Aber der SSC ließ sich trotz unüberse­hbar­er Abstim­mung­sprob­leme zwis­chen der neuen Zus­pielerin Kar­la Antunovic und ihren Angreiferin­nen nicht wirk­lich beir­ren und machte den Durch­gang mit 25:22 zu.

Satz drei schien dann lange Zeit eine klare Beute des SCP zu wer­den. Zeitweise betrug der Vor­sprung auf den Favoriten gar fünf Zäh­ler. Bei Schw­erin häuften sich in der Phase die Fehler, erst langsam fand man wieder in die Spur zurück. Aber ab dem 17:19 zog der SSC die Zügel spür­bar an, Pots­dam wehrte sich erfol­g­los und schien teil­weise fast ohn­mächtig der Schw­er­iner Angriff­swucht zuzuschauen. Das 25:20 in diesem Durch­gang war dann auch schnell gebucht.

Schon am Sonnabend geht es für den SSC weit­er. Dann kommt ab 17.15 Uhr der Dres­d­ner SC zum ewig jun­gen Ost­du­ell in die Palm­berg-Are­na.