Sa, 18. April 2026
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Drachenbootfestival 2026:
KRG setzt auf Frühbucher-Konzept zur finanziellen Absicherung

Organisatoren bitten um frühe Anmeldung, weil sie vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen stehen.

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  • Veröffentlicht September 29, 2025
Bis zu 35.000 Gäste besuchen jährlich das Drachenbootfestival am Pfaffenteich in Schwerin – Zuschauen bei den Rennen, Party und Feuerwerk sind für sie kostenlos.
Bis zu 35.000 Gäste besuchen jährlich das Drachen­boot­fes­ti­val am Pfaf­fen­te­ich in Schw­erin – Zuschauen bei den Ren­nen, Par­ty und Feuer­w­erk sind für sie kosten­los, Foto: KRG

 

Die Kanuren­nge­mein­schaft Schw­erin (KRG) richtet ihren Blick auf die 33. Aus­gabe des Drachen­boot­fes­ti­vals im August 2026 – mit klar­er Ansage an die teil­nehmenden Teams: Nur mit frühzeit­iger Anmel­dung lässt sich das Event wirtschaftlich sich­ern.

Hohe Kosten, viel Herzblut

Die KRG ist ein gemein­nütziger Vere­in mit Fokus auf sportliche Aktiv­itäten und Nach­wuchs­förderung im Kanurennsport – kein Vere­in, der nur auf das näch­ste Fes­ti­val wartet. Doch mit den Erfahrun­gen der let­zten Jahre ist ein Punkt erre­icht, an dem Pla­nungssicher­heit und frühzeit­ige Klarheit eine viel größere Bedeu­tung bekom­men haben.
Denn obwohl die Zuschauer das Fes­ti­val kosten­los erleben – inklu­sive großer Abend­par­tys mit DJs und Feuer­w­erk – sind die Kosten für die Durch­führung stark gestiegen. Ob Secu­ri­ty, san­itäre Anla­gen oder eine abge­senk­te Fontäne durch eine Spezial­fir­ma aus Ros­tock: Der Aufwand liegt im sechsstel­li­gen Bere­ich.

Früh anmelden, Kosten kalkulierbar halten

Das Drachen­boot­fes­ti­val wird größ­ten­teils von Part­nern und Spon­soren getra­gen, die teil­nehmenden Mannschaften zahlen außer­dem eine Start­ge­bühr – und genau hier set­zt die KRG an: Bis zum 31. März 2026 müssen min­destens 65 Teams gemeldet sein, um Pla­nungssicher­heit zu garantieren. Wer früh meldet, prof­i­tiert:

• Bis 28. Feb­ru­ar 2026: 600 Euro
• Bis 31. März 2026: 700 Euro
• Spätere Anmel­dun­gen: 750 Euro

Die Organ­isatoren wollen sich­er­stellen, dass das Fes­ti­val weit­er­hin auf zwei sta­bilen Beinen ste­ht. Dabei sind die unzäh­li­gen ehre­namtlich geleis­teten Stun­den von Vere­ins­mit­gliedern und Vol­un­teers noch nicht ein­mal mit­gerech­net – für viele ist das Fes­ti­val längst ein großes Fam­i­lien­tr­e­f­fen.

Vier Wochen nach dem 32. Drachen­boot­fes­ti­val hat die KRG die Teams über das neue Vorge­hen informiert – und erste Rück­mel­dun­gen zeigen: Die Offen­heit und Trans­parenz wird pos­i­tiv aufgenom­men.

Jedes Jahr kämpfen die Teams um jeden Meter, Foto: Kai Behrendt

30. Drachenbootfestival in Schwerin

Foto: © Drachen­boot­fes­ti­val / Niclas Rühl