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Kuppel der Sternwarte Schwerin erneuert

Nach zwei­monatiger Bauzeit erhält die Stern­warte Schw­erin am 25. Sep­tem­ber 2018 eine neue Kup­pel. Die Erneuerung war nötig, weil die ins Alter gekommene Kup­pel undicht und die Sicher­heit der tech­nis­chen

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  • Veröffentlicht September 25, 2018
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Der Turm der Stern­warte Foto: LHS

Nach zwei­monatiger Bauzeit erhält die Stern­warte Schw­erin am 25. Sep­tem­ber 2018 eine neue Kup­pel. Die Erneuerung war nötig, weil die ins Alter gekommene Kup­pel undicht und die Sicher­heit der tech­nis­chen Geräte nicht mehr gegeben war. Das Zen­trale Gebäude­m­an­age­ment investierte im Auf­trag der Lan­deshaupt­stadt ca. 30.000 € für die Umrüs­tung.

Seit Jahren erfreuen sich die Ver­anstal­tungsange­bote der Stern­warte großer Beliebtheit. Ca. 8000 Besucherin­nen und Besuch­er ließen sich im zurück­liegen­den Jahr in die ferne Welt der Sterne ent­führen. Kon­tinuier­lich gestiegen sind in den let­zten drei Jahren die schulis­chen Ver­anstal­tun­gen, an denen im ver­gan­genen Jahr rund 2400 Schü­lerin­nen und Schüler teil­nah­men.

 

Seit 2009 kann man in Sternwarte heiraten

 

Immer beliebter wird zudem das Jawort unterm Ster­nen­him­mel – denn seit 2009  kann man hier auch standesamtlich heirat­en. Auch für Tagun­gen, Fam­i­lien­feiern, Kinderge­burt­stage, Schul- und Betrieb­saus­flüge wird die Stern­warte gern besucht. Die Stern­warte beteiligt sich erfol­gre­ich am bun­desweit­en „Tag der Astronomie“, der jew­eils im März stat­tfind­et. Auch an der Kul­tur­nacht Schw­erin am 27. Okto­ber beteiligt sich die Stern­warte in diesem Jahr wieder mit  einem eige­nen Pro­gramm.

Im unteren Teil des Gebäudes befind­et sich das Plan­e­tar­i­um. Hier wird eine per­fek­te Illu­sion des Him­mels an die sieben Meter hohe Kup­peldecke pro­jiziert.

Bei schönem Wet­ter lädt die Stern­warten-Plat­tform zu einem Blick auf die Stadt ein. Der Rund­blick mit Schloss, Fernse­hturm und Dom sucht in Schw­erin seines­gle­ichen. Ref­er­enten des Astronomis­chen Vere­ins geben im Plan­e­tar­i­um regelmäßig ihr umfan­gre­ich­es Wis­sen an Neugierige und Inter­essierte weit­er.

 

Hin­ter­grund: Geschichte Infor­ma­tio­nen der Stern­warte Schw­erin

Die Schw­er­iner Stern­warte wurde am 6. Okto­ber 1962 als Schu­las­tronomis­chen Sta­tion eröffnet  und war zu dieser Zeit die erste und einzige Ein­rich­tung ihrer Art  im Nor­den. Seit  1992 ist sie Teil der Volk­shochschule. 

Die Stern­warte Schw­erin wurde bis zu ihrer Schließung 1990 vor­rangig als Stern­warte für die den Astronomie-Unter­richt  der ehe­ma­li­gen Bezirke Ros­tock und Schw­erin genutzt. Das Land Meck­len­burg-Vor­pom­mern als Recht­snach­fol­ger begann 1991 mit der Abwick­lung der Ein­rich­tung. Zeitlich par­al­lel wurde das Grund­stück Wein­bergstraße 17 ein­schließlich der darauf gele­ge­nen Stern­warte an eine Erbenge­mein­schaft zurück­ge­führt. Die Lan­deshaupt­stadt Schw­erin vere­in­barte im Jahr 1992 mit den Eigen­tümern eine Erb­pacht für die Dauer von 59 Jahren, um die Ein­rich­tung zu erhal­ten und durch die Volk­shochschule „Ehm Welk“ nutzen zu kön­nen. Nach Real­isierung der drin­gend­sten Sanierungs­maß­nah­men mit Hil­fe von För­der­mit­teln des Lan­des kon­nte die Stern­warte 1992 wieder in Betrieb genom­men wer­den. Die Ein­rich­tung wird seit­dem in Ver­ant­wor­tung der VHS und mit Unter­stützung des in der Stern­warte ansäs­si­gen Astronomis­chen Vere­ins geführt.

In den fol­gen­den Jahren investierte die Lan­deshaupt­stadt ca. 500 000 € in das Gebäude (u.a. Kup­pel, Wärmedäm­mung, Elek­trik und in kleinerem Umfang auch tech­nis­che Ausstat­tung).

 

Tech­nis­che Ausstat­tung

Plan­e­tar­i­um mit Pro­jek­tor ZKP 2 (Auf­stel­lung 1981), an 8 Meter Kup­pel Möglichkeit der Pro­jizierung von Jupiter‑, Sonnensystem‑, Kometen‑, Satel­liten- und Stern­schnup­pen,  Full-Dome-Anlage (sichert die Präsen­ta­tion auf  hohem tech­nis­chen Niveau)

Platzka­paz­ität: 53 Per­so­n­en

Ver­anstal­tungsraum mit 20 Plätzen

Stern­warte mit Beobach­tungs­geräten: Coude 150/2250 Refrak­tor, C14 Schmidt-Casseg­rin, Ha-Teleskope zur Son­nen­beobach­tung und weit­ere, ein 12 Zoll Dob­son unter 3 Meter  Kup­pel, Platzka­paz­ität: 6 plus Aus­sicht­splat­tform für 40 Per­so­n­en

Ein­trittspreise

Erwach­sene 4,50 Euro

Kinder 2,00 Euro

Stu­den­ten, Rent­ner 2,50 Euro

Grup­pen 45 Euro