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Mehr Unterstützung im Alltag:
Land fördert barrierearmes Wohnen

Mecklenburg-Vorpommern fördert wieder den barrierearmen Umbau von Wohnungen. Für 2026 stehen zwei Millionen Euro bereit.

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  • Veröffentlicht April 21, 2026
MV fördert bar­ri­erear­men Woh­nung­sum­bau erneut. Foto: Sym­bol­bild

 

Das Lan­des­förderin­sti­tut (LFI) Meck­len­burg-Vor­pom­mern nimmt ab sofort wieder Anträge für den bar­ri­erear­men Umbau von Woh­nun­gen ent­ge­gen. Für das entsprechende Förder­pro­gramm ste­hen im Jahr 2026 ins­ge­samt zwei Mil­lio­nen Euro zur Ver­fü­gung.

Das Pro­gramm richtet sich sowohl an Eigen­tümer von selb­st genutztem Wohn­raum als auch an Mieterin­nen und Mieter, sofern die Zus­tim­mung der Ver­mi­eter vor­liegt. Gefördert wer­den Maß­nah­men, die Bar­ri­eren im Wohn­raum reduzieren und damit die All­t­agstauglichkeit ins­beson­dere für ältere Men­schen verbessern.

Nach Angaben von Chris­t­ian Pegel reagiert das Land damit auf den anhal­tend hohen Bedarf. In den ver­gan­genen Jahren sei die Nach­frage nach entsprechen­den För­der­möglichkeit­en kon­tinuier­lich hoch gewe­sen. Gefördert wer­den unter anderem der Ein­bau von Trep­pen­liften, die Ver­bre­iterung von Türen, das Ent­fer­nen von Schwellen sowie Anpas­sun­gen im Bad. Auch rutschhem­mende Boden­beläge oder größere Bewe­gungs­flächen kön­nen bezuschusst wer­den.

Der Zuschuss beträgt bis zu 30 Prozent der förder­fähi­gen Kosten, max­i­mal jedoch 4.500 Euro pro Woh­nung. Seit dem Start des Pro­gramms im Jahr 2018 wur­den ins­ge­samt rund 18,6 Mil­lio­nen Euro bewil­ligt. Ziel ist es, den Woh­nungs­be­stand im Land schrit­tweise an die Bedürfnisse ein­er älter wer­den­den Bevölkerung anzu­passen und mehr Men­schen ein selb­st­bes­timmtes Wohnen zu ermöglichen.