Mehr Unterstützung im Alltag:
Land fördert barrierearmes Wohnen
Mecklenburg-Vorpommern fördert wieder den barrierearmen Umbau von Wohnungen. Für 2026 stehen zwei Millionen Euro bereit.

Das Landesförderinstitut (LFI) Mecklenburg-Vorpommern nimmt ab sofort wieder Anträge für den barrierearmen Umbau von Wohnungen entgegen. Für das entsprechende Förderprogramm stehen im Jahr 2026 insgesamt zwei Millionen Euro zur Verfügung.
Das Programm richtet sich sowohl an Eigentümer von selbst genutztem Wohnraum als auch an Mieterinnen und Mieter, sofern die Zustimmung der Vermieter vorliegt. Gefördert werden Maßnahmen, die Barrieren im Wohnraum reduzieren und damit die Alltagstauglichkeit insbesondere für ältere Menschen verbessern.
Nach Angaben von Christian Pegel reagiert das Land damit auf den anhaltend hohen Bedarf. In den vergangenen Jahren sei die Nachfrage nach entsprechenden Fördermöglichkeiten kontinuierlich hoch gewesen. Gefördert werden unter anderem der Einbau von Treppenliften, die Verbreiterung von Türen, das Entfernen von Schwellen sowie Anpassungen im Bad. Auch rutschhemmende Bodenbeläge oder größere Bewegungsflächen können bezuschusst werden.
Der Zuschuss beträgt bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal jedoch 4.500 Euro pro Wohnung. Seit dem Start des Programms im Jahr 2018 wurden insgesamt rund 18,6 Millionen Euro bewilligt. Ziel ist es, den Wohnungsbestand im Land schrittweise an die Bedürfnisse einer älter werdenden Bevölkerung anzupassen und mehr Menschen ein selbstbestimmtes Wohnen zu ermöglichen.




