Bewerbung um Landesgartenschau:
Land sichert Unterstützung zu
Schwerin will die Landesgartenschau 2035 ausrichten – und bekommt dafür Rückendeckung aus der Landespolitik. Die Landesregierung hat ihre Unterstützung zugesagt. Jetzt muss die Stadtvertretung entscheiden.

Schwerin hat einen wichtigen Schritt in Richtung Landesgartenschau 2035 gemacht: Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern hat am Dienstag einstimmig beschlossen, die Bewerbung der Stadt aktiv zu unterstützen. Dadurch eröffnen sich für Schwerin neue Fördermöglichkeiten auf Landesebene. Nun liegt es an der Schweriner Stadtvertretung, die Bewerbung nach der Sommerpause offiziell zu beschließen.
Die Initiative zur Bewerbung geht auf den Verein PRO Schwerin und den Welterbeverein zurück. Die Vorsitzenden der Vereine, Werner Hinz und Joachim Brenncke, nahmen gemeinsam mit Oberbürgermeister Rico Badenschier an der Kabinettssitzung teil. PRO Schwerin hatte sich bereits maßgeblich bei der Bundesgartenschau 2009 sowie bei der erfolgreichen Bewerbung um den UNESCO-Welterbe-Titel engagiert.
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig betonte, wie sehr die Bundesgartenschau 2009 die Stadt geprägt und verändert habe. Für die Landesgartenschau ist geplant, ein zentrales Veranstaltungsgelände auf dem ehemaligen Güterbahnhof zu errichten. Die Stadt besitzt bereits einen Großteil der 39 Hektar großen Fläche. Neben der Gartenschau sollen dort auch neuer, bezahlbarer Wohnraum entstehen.
Nach den Sommerferien wird die Stadtvertretung über die Bewerbung entscheiden. Die Hoffnung ist groß, dass Schwerin die Landesgartenschau 2035 ausrichten darf – ein Projekt, das die Stadt weiter voranbringen könnte.



