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Linksfraktion unterstützt maritimes Konzept für die Güstrower Straße

In der Diskus­sion um die Nutzung des Gelän­des in der Güstrow­er Straße hat die Links­frak­tion nun für sich eine Entschei­dung getrof­fen. Die Frak­tion wird die Ansied­lung ein­er Wasser­tankstelle unter­stützen. Damit

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  • Veröffentlicht März 11, 2018
Das Gelände in Güstrow­er Straße
Foto: Schwerin-Lokal.de | Dario Rochow

In der Diskus­sion um die Nutzung des Gelän­des in der Güstrow­er Straße hat die Links­frak­tion nun für sich eine Entschei­dung getrof­fen. Die Frak­tion wird die Ansied­lung ein­er Wasser­tankstelle unter­stützen. Damit spricht sich die Frak­tion gegen die Ansied­lung des Unternehmens Goeke Tech­nol­o­gy Group auf dem Gelände aus. „Die Lei­den­schaft mit der die Debat­te zum pro und con­tra der in Aus­sicht gestell­ten Ansied­lung ein­er Denk­fab­rik für Inge­nieure am Ziegelsee auch in der Schw­er­iner Öffentlichkeit geführt wird, zeigt, dass es richtig war, die Fachauss­chüsse der Stadtvertre­tung ord­nungs­gemäß zu befassen.”, sagt Frak­tionsvor­sitzen­der Hen­ning Foer­ster. 

 

Gewerbefläche könnte auch woanders errichtet werden

 

Auf der ver­gan­genen Sitzung hat­te die SPD-Frak­tion beantragt, dass die Stadtvertre­tung sich für die Ansied­lung der Goerke Tech­nol­o­gy Group ausspricht. In der Debat­te war aber deut­lich gewor­den, dass es sowohl Redebe­darf als auch Vor­be­halte gegen das Unternehmen gibt. Die Mehrheit ver­wies den Antrag deshalb in die Fachauss­chüsse. Am ver­gan­genen Don­ner­stag hat­te der Geschäfts­führer Matthias Goeke die Gele­gen­heit seine Pläne in ein­er geschlosse­nen Runde der Frak­tionsvor­sitzen­den vorzustellen. Überzeugt hat das Konzept die Links­frak­tion dann offen­sichtlich nicht. „Im Ergeb­nis der Beratun­gen hat sich die Links­frak­tion mehrheitlich dazu entschlossen, dass seit län­gerem auf dem Tisch liegende Konzept für ein mar­itimes Zen­trum zu unter­stützen. Während eine Denk­fab­rik auch auf anderen Gewer­be­flächen der Stadt errichtet wer­den kann, lässt sich das mar­itime Konzept am sin­nvoll­sten am Ziegelsee real­isieren”, so Hen­ning Foer­ster. 

Foer­ster weißt auch noch ein­mal darauf hin, dass man die Debat­te um die Ansied­lung am Ziegelsee nun sach­lich führen müsse. „Wer sich, wie meine Frak­tion es mehrheitlich tut, für das Konzept der Mari­na Nord GmbH ausspricht, tut dies aus sach­lichen Erwä­gun­gen. Mit Inve­storen­feindlichkeit hat das nichts zu tun. Schließlich bemüht sich das Schw­er­iner Unternehmen mit einem den Leitlin­ien zur Touris­musen­twick­lung entsprechen­den Konzept seit 10 Jahren um den Erwerb der in Rede ste­hen­den Fläche.”, so der Linken-Frak­tion­schef. 

 

Erwerb des Seegrundstücks zur Investitionsbedingung gemacht

 

Auch die Unab­hängi­gen Bürg­er (UB) haben sich bish­er für das Konzept der Ansied­lung ein­er Wasser­tankstelle aus­ge­sprochen. Zus­tim­mung für die Ansied­lung des Tech­nolo­gie­un­ternehmens Goeke kommt hinge­gen von den Frak­tio­nen CDU, SPD und den Grü­nen. Das Gelände in der Güstrow­er Straße gehört dem Land Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Der Bebau­ungs­plan müsste aber durch die Stadt verän­dert wer­den, wenn auf dem See­grund­stück Woh­nun­gen gebaut wer­den sollen. Goeke hat den Erwerb des Grund­stück­es für den Bau von Woh­nun­gen zur Investi­tions­be­din­gung in Schw­erin gemacht.