„Man müsste mal…“ etwas bewegen. Dr. Anna Konstanze Schröder (SPD) im Gespräch

Seit vielen Monaten sprechen Andreas Lußky und Claus Oellerking im Podcast "Man müsste mal..." aus Schwerin und für Schwerin mit Personen, die die Überlegung, man sollte oder könnte doch etwas tun, in die Tat umgesetzt haben. Dass dies nicht nur im Ehrenamt gilt, zeigt ein Blick in die neuen Gesichter des Landtags in M-V. Im Gespräch dieses Mal: Dr. Anna Konstanze Schröder von der SPD.

Dr. Anna Konstanze Schröder (SPD) im Gespräch mit Andreas Lußky und Claus Oellerking. | Foto: privat

„Man müsste mal…“ – Wer kennt diese Überlegung nicht? Man müsste mal etwas verändern, sich engagieren, Einfluss bekommen, um etwas zu bewegen. Seit vergangenem Herbst hat sie die Möglichkeit dazu. Im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern: Dr. Anna Konstanze Schröder. Als Mitglied einer der beiden Regierungsfraktionen.

 

Verbindung von sozialer Politik und Demokratie sprach an

Gewählt hat sie die SPD schon immer. „Diese Verbindung von sozialer Politik und Demokratie hat mich angesprochen.“ Nach dem ersten Gang zu einer Wahl vergingen dann noch ein paar Jahre bis sie SPD-Mitglied wurde und sich seither aktiv in die Politik einbringt. Zunächst haben Studium und Beruf den Vorrang. Anna Konstanze Schröder wird Diplom-Psychologin und promoviert in Religionspsychologie. Für einige Jahre arbeitet sie als Geschäftsführerin des Heimatverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Mit Hilfe von Freunden findet sie ihr neues Zuhause in Sassen-Trantow, Ortsteil Klein Zetevitz. Und seit Dezember 2021 ist sie nun SPD-Abgeordnete für die Städte Demmin und Dargun sowie die Ämter Demmin-Land, Jarmen-Tutow, Peenetal-Loitz.

 

Bei der Kommunalwahl klappte es noch nicht

„Als die AFD 2015 so einen Aufschwung hatte und Freunde anfingen mit mir zu diskutieren, habe ich gedacht: Probleme muss man anders lösen, als sich Sündenböcke zu suchen. Ausgrenzung entspricht nicht unserer gesellschaftlichen Realität.“ Sie nimmt das SPD-Wahlprogramm zur Hand und findet sich in vielen Positionen wieder. 2018 ist es dann soweit. Da lebt Schröder gerade in Bern in der Schweiz. „Es hat mir nicht gefallen, dass die SPD erneut eine Große Koalition mit der CDU eingehen wollte. Ich bin in die SPD eingetreten, um das zu verhindern“, erinnert sie sich. Das hat nicht geklappt. Geblieben ist sie dennoch. Und sie hat losgelegt.

 

Nach drei Jahren Parteimitgliedschaft nun Landtagsmitglied

Vor der Tür, im Ortsverein. Sie tritt zu den Kommunalwahlen an und fällt durch. „Mich kannte ja keiner“, schätzt sie die damalige Situation ein. Durch ihre Präsenz und ihre Aktivität ändert sie das. „Das sagt zwar keiner, aber ich glaube, gefühlt sind wir für manche ‚die rote Gefahr'“, lacht Anna-Konstanze Schröder. So sieht sie sich selber nicht. Sie setzt sich ein für eine gute, regionale wirtschaftliche Entwicklung. Auf dem Listenplatz 25 geht sie in den Landtagswahlkampf. Und dieses Mal klappt es.

Wie der Einstieg in die Politik gelaufen ist, wie sie dazu beiträgt, dass SPD in ihrer Region wieder stattfindet, und was ihr die Arbeit als Landtagsabgeordnete bedeutet, erzählt Dr. Anna-Konstanze Schröder im Podcast „Man müsste mal …

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