„Man müsste mal…“ etwas verändern. Anne Shepley im Gespräch

Seit vielen Monaten sprechen Andreas Lußky und Claus Oellerking im Podcast "Man müsste mal..." aus Schwerin und für Schwerin mit Personen, die Überlegung, man sollte oder könnte doch etwas tun, in dien Tat umgesetzt haben. Dass dies nicht nur im Ehrenamt gilt, zeigt ein Blick in die neuen Gesichter des Landtags in M-V. Im Gespräch dieses Mal: Anne Shepley von den Grünen.

Andreas Lußky und Claus Oellerking sprechen im Podcast „Man müsste mal…“ mit Anne Shepley. | Foto: privat

„Man müsste mal…“ – Wer kennt diesen Gedanken nicht? Man müsste mal etwas verändern, sich engagieren, Einflussmöglichkeiten bekommen. Seit dem 26. Oktober 2021 hat sie die Möglichkeit dazu. Im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Eine ganze Wahlperiode lang war BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hier nicht vertreten. Und nun sind sie wieder da. Fünf Mitglieder hat die Fraktion. Anne Shepley ist eine von Ihnen.

Die 42-jährige drückt sich weder vor Aufgaben noch vor der Verantwortung. Sie ist stellvertretende Vorsitzende ihrer Fraktion und übernimmt die Rolle der Sprecherin in Sachen Kinder, Jugend, Senioren, Familie, Frauen und Gleichstellung, Migration und Flucht, Integration, Soziales, Kindertagesstätten, Queerpolitik, Tierschutz und Medienpolitik. Als Delegierte nimmt sie an der Ostseeparlamentarierkonferenz teil. Und dabei ist Anne Shepley noch gar nicht so lange in der Politik. Irgendwann war ihr klar: „Nichts tun, ändert nichts!“ Und dann sie hat sich umgesehen in der Landschaft der Parteien. 2018 wird sie Mitglied der GRÜNEN, geht in den Landesvorstand und vertritt seit 2019 ihre Partei im Kreistag Nordwestmecklenburg.

 

Sie kennt die Arbeitswelt und hat klare Ziele

Anne Shepley wuchs in Neuhof (Sundhagen) am Greifswalder Bodden auf. Sie hat einen “ordentlichen“ Beruf, kennt die Arbeitswelt im Hotelwesen, der Gastronomie und dem Tourismus. Sie hat einiges von der Welt gesehen und arbeitete vor ihrer Wahl in den Landtag im Marketing. Mit Ehemann und Tochter lebt sie in der Nähe Schwerins. Nun ist sie Landtagsabgeordnete. Shepley zählt zum realpolitischen Flügel ihrer Partei, stellt den Klimaschutz in den Vordergrund ihrer Arbeit. Im Vorfeld der Landtagswahlen 2021 machte sie einen Stopp des Baus der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 zur Bedingung für eine Beteiligung der GRÜNEN an einer zukünftigen Regierungskoalition. Jetzt erlebt sie das Ende der Ostsee-Pipeline in der Opposition.

„Mein Herz schlägt grün, mein Kopf denkt grün, und beides zusammen ergibt ein großes Ganzes. Genau dieses ist mir wichtig. Im Fokus stehe nicht ich“, sagt sie. Warum aber entschied sich Anne Shepley zum Schritt in die Politik? Was hat sie bewegt, was motiviert, was angespornt? Denn „sexy“ ist Politik aktuell ganz sicher nicht. Wie sind ihre Eindrücke und Erfahrungen der ersten Monate im Parlament? Und was will sie bewegen?

Darüber sprechen Andreas Lußky und Claus Oellerking mit der motivierten Grünen-Politikerin im Podcast „Man müsste mal …“

 

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