Do, 21. Mai 2026
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Erinnerung durch Musik:
Matinee würdigt vertriebenen Komponisten

Eine Matinee in Schwerin widmet sich dem Komponisten Robert Kahn. Neben Musik steht auch seine von Verfolgung geprägte Lebensgeschichte im Mittelpunkt der Veranstaltung.

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  • Veröffentlicht April 30, 2026
Sophia Maeno Masa Movosel Studio auf Kahn 2025 Foto: Robert Kahn
Sophia Maeno Masa Movosel Stu­dio auf Kahn 2025 Foto: Robert Kahn

 

Die Stiftung Meck­len­burg lädt am 3. Mai zu ein­er musikalis­chen Mati­nee in die Volk­shochschule Schw­erin ein. Im Mit­telpunkt ste­hen Werke des Kom­pon­is­ten Robert Kahn, der während der Zeit des Nation­al­sozial­is­mus aus Deutsch­land ver­trieben wurde.

Unter dem Titel „Ein Tage­buch in Tönen“ präsen­tieren die Mez­zoso­pranistin Sophia Maeno und die Pianistin Maša Novosel ein Pro­gramm mit Liedern und Klavier­w­erken Kahns. Die Kün­st­lerin­nen haben sich im Rah­men eines Pro­jek­ts der Stiftung Meck­len­burg inten­siv mit dessen Kom­po­si­tio­nen auseinan­derge­set­zt.

Robert Kahn war zu Lebzeit­en ein ange­se­hen­er Musik­er und wurde unter anderem von Johannes Brahms gefördert. Seine Verbindung zu Meck­len­burg reicht bis ins Jahr 1910 zurück, als er für seine Fam­i­lie eine Vil­la in Feld­berg erricht­en ließ. Mit der Machtüber­nahme der Nation­al­sozial­is­ten endete diese Beziehung durch seine erzwun­gene Emi­gra­tion.

Vor dem Konz­ert wird die Lebens­geschichte Kahns in einem Kurzvor­trag vorgestellt, der auf aktuellen Forschun­gen basiert. Die Mati­nee begin­nt um 11 Uhr, der Ein­tritt ist frei, Spenden sind willkom­men. Eine Anmel­dung wird erbeten.