Unternehmerverband Norddeutschland wählt neue Führung:
Matthias Kunze bleibt Präsident der Unternehmer
Der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin setzt auf Kontinuität: Matthias Kunze bleibt Präsident. Zum Wahljahr 2026 fordert die Wirtschaft bessere Standortbedingungen.

Der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin hat seine Verbandsspitze neu gewählt. Auf der Mitgliederversammlung am Dienstag in Schwerin bestätigte das neu gewählte Präsidium Matthias Kunze für weitere drei Jahre im Amt des Präsidenten.
Kunze, Inhaber des Piano-Hauses Kunze in Schwerin, steht damit weiterhin an der Spitze des Verbandes und soll auch künftig die wirtschaftspolitischen Positionen der mittelständischen Unternehmen in Westmecklenburg vertreten. Ihm zur Seite stehen als Vizepräsidenten Detlef Elss (Elss & Partner Rechtsanwälte, Schwerin), Tom Henning (SHA Siegmund Henning Anlagentechnik GmbH, Ludwigslust) sowie Madelaine Elvers (Pahlaß & Preuß Metallbau GmbH, Eldena).
In seiner Rede nach der Wahl kündigte Kunze an, den bisherigen Kurs des Verbandes fortzusetzen. Der Unternehmerverband wolle weiterhin „Partner der Politik sein“, erwarte zugleich aber „spürbare Verbesserungen der Standortbedingungen“. Besonders mit Blick auf das Wahljahr 2026 sprach sich Kunze für klare wirtschaftspolitische Reformen aus und bekannte sich zugleich zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
Der Unternehmerverband versteht sich als Interessenvertretung der mittelständischen Wirtschaft in Westmecklenburg. Nach eigenen Angaben sollen Themen wie Bürokratieabbau, bessere Standortbedingungen und eine stärkere Mittelstandsorientierung weiterhin im Mittelpunkt der Verbandsarbeit stehen.
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Zum neu gewählten Präsidium gehören insgesamt zwölf Unternehmerinnen und Unternehmer aus verschiedenen Regionen Westmecklenburgs. Vertreten sind unter anderem Unternehmen aus den Bereichen Metallbau, Recht, Bankwesen, Automobilhandel und Gesundheitswirtschaft.
In seinem Schlusswort appellierte Kunze an die Unternehmen der Region, vor den anstehenden Landtagswahlen verstärkt mit ihren Beschäftigten ins Gespräch zu kommen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber bildeten „keine Front“, sondern trügen gemeinsam Verantwortung für den Fortbestand der Unternehmen, sagte der Präsident.




