Do, 21. Mai 2026
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Jeder Fünfte ohne Abschlussziel:
Mecklenburg-Vorpommern setzt auf neue Bildungswege

In Mecklenburg-Vorpommern soll ein neuer Bildungsgang Jugendlichen den Einstieg in Ausbildung erleichtern. Start ist im kommenden Schuljahr.

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  • Veröffentlicht Mai 6, 2026
Schwerin Schlossfest-Wochenende Schloss als Residenz, Welterbe und Landtagssitz im Mittelpunkt. Foto: TMV Gänsicke
Land möchte mit neuen Bil­dungs­gang in MV soll Jugendlichen den Ein­stieg in Aus­bil­dung erle­ichtern. Foto: TMV Gän­sicke

 

Das Land Meck­len­burg-Vor­pom­mern will die Chan­cen junger Men­schen auf eine Aus­bil­dung verbessern. Dafür plant das Bil­dungsmin­is­teri­um Meck­len­burg-Vor­pom­mern die Ein­führung eines neuen Bil­dungs­gangs an beru­flichen Schulen.

Bere­its ab dem kom­menden Schul­jahr soll das Mod­ell an aus­gewählten Stan­dorten erprobt wer­den. Ziel ist es, Schü­lerin­nen und Schüler beim Über­gang von der all­ge­mein­bilden­den Schule in Aus­bil­dung, Studi­um oder weit­er­führende Bil­dungs­gänge geziel­ter zu unter­stützen. Per­spek­tivisch ist eine Ausweitung des Ange­bots vorge­se­hen.

Bil­dungsmin­is­terin Simone Old­en­burg betonte, dass der Über­gang in die beru­fliche Bil­dung keine „Warteschleife“ sein dürfe. Es gehe darum, möglichst allen Jugendlichen eine konkrete Per­spek­tive zu eröff­nen.

Nach Angaben des Min­is­teri­ums gelingt es derzeit vie­len jun­gen Men­schen nicht, direkt in eine Aus­bil­dung oder ein Studi­um einzusteigen. Im Schul­jahr 2024/25 erre­icht­en rund 2.140 von ins­ge­samt 11.485 Schü­lerin­nen und Schülern an beru­flichen Schulen ihr Bil­dungsziel nicht. Das entspricht etwa jedem fün­ften Jugendlichen.

Die Gründe dafür sind laut Min­is­teri­um unter­schiedlich. Entsprechend sollen die neuen Ange­bote indi­vidu­eller auf die Bedürfnisse der Jugendlichen einge­hen und den Ein­stieg in den Beruf erle­ichtern.