Mit Emotionen, Kontrasten und großen Namen:
Saisonstart der Mecklenburgischen Staatskapelle in der Schweriner Paulskirche
Mit Werken von Florence Price, Steingrimur Rohloff und Tschaikowski startet die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin in ihre neue Saison.

Mit einem Programm voller Emotionen, Kontraste und großer Namen eröffnet die Mecklenburgische Staatskapelle Anfang Oktober ihre neue Konzertsaison. Gleich zweimal ist das traditionsreiche Orchester zu hören: am 3. Oktober in der Schweriner Paulskirche sowie am 5.Oktober in der Konzertkirche Neubrandenburg, jeweils um 18:00Uhr .
Am Dirigentenpult steht die junge russische Musikerin Anna Rakitina, die erstmals mit der Staatskapelle arbeitet. Rakitina gilt als eine der spannendsten Dirigentinnen ihrer Generation und bringt mit ihrer Energie frischen Wind in das traditionsreiche Ensemble.
Der Abend beginnt mit dem Werk „Adoration“ der afroamerikanischen Komponistin Florence Price (1887–1953). Ursprünglich für Orgel geschrieben, ist die Komposition für ihre innige Melodik bekannt und verbindet europäische Klassik mit den Einflüssen afroamerikanischer Spirituals.
Anschließend tritt mit Stefan Dohr, Solo-Hornist der Berliner Philharmoniker, ein international gefeierter Solist auf. Er präsentiert den Solopart im Konzert für Horn und Orchester von Steingrimur Rohloff, einem deutsch-isländischen Komponisten. Das Werk zeichnet sich durch virtuose, kantige Passagen und einen intensiven Dialog zwischen Solist und Orchester aus.
Zum Abschluss erklingt mit Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Sinfonie Nr. 6 „Pathétique“ eines der ergreifendsten Werke der Musikgeschichte. Die Sinfonie gilt als das persönlichste Stück des russischen Komponisten und ist bis heute von einer Aura der Rätselhaftigkeit umgeben – nicht zuletzt, weil Tschaikowski nur wenige Tage nach der Uraufführung verstarb.
Karten sind erhältlich für Schwerin unter 0385 53 00–123 oder kasse@mecklenburgisches-staatstheater.de sowie für Neubrandenburg unter 0395 5595127 oder ticket-service@vznb.de. Weitere Informationen unter www.mecklenburgisches-staatstheater.de



