Di, 20. Januar 2026
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Mit Emotionen, Kontrasten und großen Namen:
Saisonstart der Mecklenburgischen Staatskapelle in der Schweriner Paulskirche

Mit Werken von Florence Price, Steingrimur Rohloff und Tschaikowski startet die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin in ihre neue Saison.

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  • Veröffentlicht September 25, 2025
Sym­bol­bild. Foto: Meck­len­bur­gis­che Staatskapelle Schw­erin

Mit einem Pro­gramm voller Emo­tio­nen, Kon­traste und großer Namen eröffnet die Meck­len­bur­gis­che Staatskapelle Anfang Okto­ber ihre neue Konz­ert­sai­son. Gle­ich zweimal ist das tra­di­tion­sre­iche Orch­ester zu hören: am 3. Okto­ber in der Schw­er­iner Paulskirche sowie am 5.Oktober in der Konz­ertkirche Neubran­den­burg, jew­eils um 18:00Uhr .

Am Diri­gen­ten­pult ste­ht die junge rus­sis­che Musik­erin Anna Rak­iti­na, die erst­mals mit der Staatskapelle arbeit­et. Rak­iti­na gilt als eine der span­nend­sten Diri­gentin­nen ihrer Gen­er­a­tion und bringt mit ihrer Energie frischen Wind in das tra­di­tion­sre­iche Ensem­ble.

Der Abend begin­nt mit dem Werk „Ado­ra­tion“ der afroamerikanis­chen Kom­pon­istin Flo­rence Price (1887–1953). Ursprünglich für Orgel geschrieben, ist die Kom­po­si­tion für ihre innige Melodik bekan­nt und verbindet europäis­che Klas­sik mit den Ein­flüssen afroamerikanis­ch­er Spir­i­tu­als.

Anschließend tritt mit Ste­fan Dohr, Solo-Hor­nist der Berlin­er Phil­har­moniker, ein inter­na­tion­al gefeiert­er Solist auf. Er präsen­tiert den Solopart im Konz­ert für Horn und Orch­ester von Ste­in­grimur Rohloff, einem deutsch-isländis­chen Kom­pon­is­ten. Das Werk zeich­net sich durch vir­tu­ose, kantige Pas­sagen und einen inten­siv­en Dia­log zwis­chen Solist und Orch­ester aus.

Zum Abschluss erklingt mit Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Sin­fonie Nr. 6 „Pathé­tique“ eines der ergreifend­sten Werke der Musikgeschichte. Die Sin­fonie gilt als das per­sön­lich­ste Stück des rus­sis­chen Kom­pon­is­ten und ist bis heute von ein­er Aura der Rät­sel­haftigkeit umgeben – nicht zulet­zt, weil Tschaikows­ki nur wenige Tage nach der Urauf­führung ver­starb.

Karten sind erhältlich für Schw­erin unter 0385 53 00–123 oder kasse@mecklenburgisches-staatstheater.de  sowie für Neubran­den­burg unter 0395 5595127 oder ticket-service@vznb.de. Weit­ere Infor­ma­tio­nen unter www.mecklenburgisches-staatstheater.de