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Schlossfestspiele Schwerin feiern deutlichen Zuwachs:
Mecklenburgisches Staatstheater schließt Spielzeit mit positiver Bilanz

Die Spielzeit endete erfolgreich mit „Die lustige Witwe“ – trotz Herausforderungen zeigt sich das Theater zufrieden.

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  • Veröffentlicht August 4, 2025
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V.l.: Christian Schwandt und Hans-Georg Wegner, Foto: Silke Winkler
V.l.: Chris­t­ian Schwandt und Hans-Georg Weg­n­er. Foto: Silke Win­kler

Die Spielzeit endete erfol­gre­ich mit „Die lustige Witwe“ – trotz Her­aus­forderun­gen zeigt sich das The­ater zufrieden. Mit der let­zten Vorstel­lung von Franz Lehárs Operette „Die lustige Witwe“ gin­gen am Son­ntagabend die Spielzeit 2024/2025 sowie die diesjähri­gen Schloss­fest­spiele Schw­erin zu Ende. Ins­ge­samt zählte das Meck­len­bur­gis­che Staat­sthe­ater rund 136.000 Besucher:innen – trotz rund 2.000 weniger als im Vor­jahr ein erfreulich­es Ergeb­nis angesichts der beson­deren Umstände.

Zelt statt Stammhaus: Ein Kraftakt mit Erfolg

Der Grund für den leicht­en Rück­gang liegt in der vorzeit­i­gen Schließung des Großen Haus­es Mitte Mai. Als Ersatzspiel­stätte wurde ein The­aterzelt ein­gerichtet, das dem Pub­likum eine atmo­sphärisch gelun­gene Alter­na­tive bot. „Dass unsere Besucherzahlen nahezu sta­bil geblieben sind, obwohl unsere Haupt­spiel­stätte ab Mitte Mai nicht mehr zur Ver­fü­gung stand, freut uns sehr”, betonte Chris­t­ian Schwandt, kaufmän­nis­ch­er Geschäfts­führer des The­aters. Beson­ders her­vorge­hoben wurde der Ein­satz des tech­nis­chen Teams, das in der tem­porären Spiel­stätte elf nahezu ausverkaufte Vorstel­lun­gen ermöglichte. Gen­er­al­in­ten­dant Hans Georg Weg­n­er zeigte sich stolz: „Der enorme Aufwand wurde belohnt.” Ein weit­er­er Höhep­unkt der ver­gan­genen Sai­son war die Ein­ladung des Haus­es zum renom­mierten Berlin­er The­atertr­e­f­fen.

Neue Spielzeit startet im September mit Premierenvielfalt

Ein pos­i­tives Sig­nal kommt auch von den Schloss­fest­spie­len Schw­erin: Mit rund 13.000 Zuschauer:innen kon­nten sie einen Zuwachs von 3.000 im Ver­gle­ich zum Vor­jahr ver­buchen. Die neue Spielzeit begin­nt am 6. Sep­tem­ber mit der niederdeutschen Insze­nierung „Charleys Tante” in der Schw­er­iner M*Halle. Am 20. Sep­tem­ber fol­gt die Pre­miere des Volk­slieder­abends „Es kann ja nicht immer so bleiben” durch das Junge Staat­sthe­ater Parchim in der Kul­tur­müh­le. Am 26. Sep­tem­ber wird im The­aterzelt „Mer­lin oder Das wüste Land” gezeigt. Die Konz­ert­sai­son der Meck­len­bur­gis­chen Staatskapelle Schw­erin startet Anfang Okto­ber mit Auf­tak­tkonz­erten in der Schw­er­iner Paulskirche (3. Okto­ber) und der Konz­ertkirche Neubran­den­burg (5. Okto­ber). Die The­aterkassen in Schw­erin und Parchim bleiben bis zum 1. Sep­tem­ber 2025 geschlossen. Tick­ets sind weit­er­hin rund um die Uhr über den Web­shop erhältlich: www.mecklenburgisches-staatstheater.de.